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Göppingen

Klinik isoliert Patienten mit multiresistentem Keim

Nach zweieinhalb Jahren erfolglosen Kampfes muss eine Klinik in Göppingen nun Patienten isolieren, die einen bestimmten multiresistenten Keim in sich tragen.

19.02.2018

Von dpa/lsw

Eine Petrischale mit MRSA-Keimen. Foto: Armin Weigel/Archiv dpa/lsw

Göppingen. Die Stadt hat nach Angaben der Klinikleitung ein Zwangsgeld von 50 000 Euro festgesetzt, sollte das Haus die Anordnungen nicht befolgen, um den sogenannten Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE) zu begegnen. Wo der Keim herkommt, ist unklar. «Ob die Klinik die Quelle ist oder ein anderes Geschehen, das wissen wir nicht», sagte der medizinische Geschäftsführer Ingo Hüttner am Montag.

Das Haus «Klinik am Eichert», das zu den Alb Fils Kliniken gehört, hat nach Angaben der Klinikleitung bereits seit zweieinhalb Jahren mit VRE-Infektionen zu kämpfen. In Kliniken kommt es immer wieder zum Befall. Dem Landesgesundheitsamt ist jedoch kein weiterer Fall bekannt, in dem die Problematik so lange andauerte.

Enterokokken sind Bakterien und gehören zur normalen Darmflora. Bei immungeschwächten Patienten können die VRE lebensbedrohliche Krankheiten hervorrufen. Im Januar war eine infizierte Patientin in Göppingen gestorben. Ob die Infektion auch Todesursache war, wird nach Angaben einer Kliniksprecherin derzeit von den zuständigen Behörden geklärt.

Eine Petrischale mit MRSA-Keimen. Foto: Armin Weigel/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
19. Februar 2018, 15:48 Uhr
Aktualisiert:
19. Februar 2018, 18:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2018, 18:10 Uhr

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