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Weiterhin Wirtschaft am Goldersbach

Klause bleibt trotz Albvereins-Rückzug

Allen Gerüchten zum Trotz bleibt die Goldersbachklause in Lustnau Gastwirtschaft. Allerdings dient sie künftig nicht mehr als Klubheim des Schwäbischen Albvereins.

15.12.2010

Lustnau. Für die Besucher wird sich nicht viel ändern: Auch nach dem Jahreswechsel wird das Pächter-Ehepaar Tanja und Jörg Kimmerle die Kundschaft in der Goldersbachklause im Tal zwischen Lustnau und Bebenhausen bedienen. Lediglich der Name des Ausflugslokals erhält den Zusatz „Waldgaststätte“. Kimmerle: „Wir freuen uns, dass es hier weiter geht.“

Für die Lustnauer Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins geht damit freilich eine Ära zu Ende. Nach gut 40 Jahren kündigte der Albverein den Pachtvertrag mit der Stadt Tübingen, die Eigentümerin des Gebäudes ist. Und das kurz vor dem Jubiläumsjahr 2011, in dem die Lustnauer Ortsgruppe ihr 50-jähriges Bestehen feiert. „Das ist schon ein bisschen traurig“, sagt Manfred Finkbeiner aus dem Vorstand. Weil der Nachwuchs im Vereins fehlt, kann der Albverein Aufgaben, wie etwa Rasenmähen, nicht mehr bewältigen. Dennoch wird es weiterhin Stammtische des Albvereins in der Goldersbachklause geben. Die Stadt bekommt vom Albverein außerdem noch Geld, mit dem sie das Haus herrichten will. Vor allem das Dach möchte die Stadt im Frühjahr rasch dämmen und neu decken.

Das Ehepaar Kimmerle ist seit mittlerweile sieben Jahren Pächter der Gastwirtschaft. Jörg Kimmerle spricht von einem „kulturellen Gut“, das nun erhalten bleibt. Die Gaststätte mit schwäbisch-regionaler Küche ist von Mittwoch bis Sonntag geöffnet.

vm

Auch künftig können Spaziergänger hier einkehren: Die Goldersbachklause, bis Ende des Jahres noch Vereinsheim des Albvereins, im Goldersbachtal zwischen Lustnau und Bebenhausen. Im Frühjahr wird das Dach gerichtet.Bild: Metz

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Erstellt:
15. Dezember 2010, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
15. Dezember 2010, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Dezember 2010, 12:00 Uhr

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