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Kirill Petrenkos Premiere als Spielplan-Erzähler
Kirill Petrenko im Live-Stream der Bayerischen Staatsoper. Foto: Jürgen Kanold

Kirill Petrenkos Premiere als Spielplan-Erzähler

Er ist äußerst öffentlichkeitsscheu. Aber gestern sprach Dirigent Kirill Petrenko in München zum Publikum - die Opernwelt war per Live-Stream dabei.

14.03.2016
  • JÜRGEN KANOLD

München. Kirill Petrenko, Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper und künftiger Chef der Berliner Philharmoniker, muss ein Albtraum für Medien-Profis sein: Er scheut das öffentliche Wort. Gestern Mittag aber gelang es Intendant Nikolaus Bachler, den Russen vor Publikum auf die Bühne des Nationaltheaters zu holen - und die ganze Opernwelt konnte, per Live-Stream, dabei sein. Nach 20 Minuten floh Petrenko dann auch gleich wieder zu Proben für die "Meistersinger von Nürnberg".

Bachler stellte den Spielplan der kommenden Saison 2016/2017 in ungewöhnlicher Weise vor: Er saß mit seinem GMD am Tischchen, und auf einer Riesenleinwand zeigte er Videos zu den geplanten Premieren. Keine schlechte PR-Idee, und was die Bayern bieten, ist nichts weniger als Weltklasse. Der freundlich und bescheiden, in gutem Deutsch erzählende Petrenko also zunächst: "Lady Macbeth von Mzensk", Schostakowitschs "Geniewurf" mit Anja Kampe in der Titelpartie, werde er dirigieren, "eine extreme Herausforderung, unglaublich schwierig". Harry Kupfer inszeniert - "unfassbar", was der schon alles gemacht habe, meinte Petrenko und fragte beim Intendanten nach dem Alter des Regisseurs nach: 80! Die zweite Chefsache wird dann Wagners "Tannhäuser" sein mit Klaus Florian Vogt und Christian Gerhaher als Wolfram und in der Regie von Romeo Castellucci.

Und noch eine "ganz große Sache" verkündete Petrenko: Das Bayerische Staatsorchester geht mit ihm von 5. September an auf Europa-Tournee: Mailänder Scala, Lucerne Festival, Berliner Philharmonie, Musikverein Wien . . . Mehr geht nicht. Diana Damrau wird dabei sein für Strauss "Vier letzte Lieder". Unter Petrenko spielen die Münchner in der Champions League, und der 44-Jährige kann sein Konzertrepertoire ausbauen, ehe er 2019 auch die "Berliner" dirigiert.

Und was bringt die Bayerische Staatsoper noch an Premieren unter dem Motto "Was folgt"? Donizettis "La Favorite" mit Elina Garanca, Rossinis "Semiramide" mit Joyce DiDonato, Giordanos "André Chenier" mit Jonas Kaufmann und Anja Harteros in der Regie von Philipp Stölzl und auch Schrekers "Die Gezeichneten", dirigiert von Ingo Metzmacher.

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14.03.2016, 08:30 Uhr
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