Freiburg

Kirche prüft Betrugsverdacht in katholischem Kinderheim

Nach dem Betrugsverdacht in einem katholischen Kinderheim in Sigmaringen hat die Kirche Aufklärung angekündigt.

19.02.2018

Von dpa/lsw

Außenaufnahme des Erzbischöflichen Ordinariats der Erzdiözese Freiburg. Foto: Patrick Seeger/Archiv dpa/lsw

Freiburg. Der Fall werde umfassend untersucht, sagte ein Sprecher der Erzdiözese Freiburg am Montag. Dies stehe jedoch erst am Anfang. Um welche Betrugssummen es sich handele, könne noch nicht beziffert werden. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hechingen sagte, die Behörde prüfe den Verdacht. Der Vize-Direktor des erzbischöflichen Kinderheims steht den Angaben zufolge im Verdacht, die Einrichtung betrogen zu haben. Laut Erzbistum Freiburg am Samstag geht es dabei um Personal- und Finanzthemen. Zuvor hatte die «Schwäbische Zeitung» berichtet.

Das Erzbistum Freiburg selbst war erst im Oktober in die Schlagzeilen geraten. Es hatte eingeräumt, Beiträge von Beschäftigten zur gesetzlichen Rentenversicherung über viele Jahre hinweg nicht korrekt abgeführt zu haben. Es drohen ihm möglicherweise Nachforderungen in dreistelliger Millionenhöhe. Erzbischof Stephan Burger räumte Fehler ein, entband den Finanzchef des Bistums von seinen Aufgaben und stellte 160 Millionen Euro zurück, um Schäden begleichen zu können.

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Erstellt:
19. Februar 2018, 14:24 Uhr
Aktualisiert:
19. Februar 2018, 14:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2018, 14:20 Uhr

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