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Killer’s Bodyguard

Killer’s Bodyguard

In der Actionkomödie muss ein Leibwächter einen Auftragskiller beschützen, der vor dem internationalen Gerichtshof aussagen soll.

Killer's Bodyguard

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The Hitman's Bodyguard
USA 2017

Regie: Patrick Hughes
Mit: Ryan Reynolds, Samuel L. Jackson, Gary Oldman

119 Min. - ab 16 Jahren

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01.06.2017
  • Matthias von Viereck, dpa

Der Bodyguard Michael Bryce (Ryan Reynolds) hat schon unzählige Klienten vor Attentätern gerettet. Auf diesen einen Kunden aber würde er lieber verzichten: Schon 27 Mal hat Kincaid (Samuel L. Jackson) versucht, Bryce umzubringen. Und nun soll er dafür sorgen, dass ausgerechnet Kincaid lebendig zum Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gelangt. Dort soll dieser gegen einen weißrussischen Despoten (ein maliziöser Gary Oldman) aussagen.

Zwar gilt Bryce als einer der besten Personenschützer der Welt, dieser Auftrag aber ist ein in mehrfacher Hinsicht komplizierter: Nicht nur, dass er Kincaid, diesen so fiesen wie sehr humorvollen Auftragsmörder, nicht ausstehen kann, den beiden sind auch hochgefährliche und hochgerüstete Söldner auf den Fersen. Die Flucht von London in die Niederlande soll alles andere als leicht werden für das ungleiche, in treuer Feindschaft verbundene Duo.

Es gibt viele Actionstreifen, die darunter leiden, dass sie sich zu ernst nehmen. „Killer’s Body guard“ fällt nicht in diese Kategorie. Dafür sorgt vor allem das wunderbare Spiel der Hauptdarsteller. Reynolds und Jackson tragen viel Humor in einen phasenweise arg konventionell angelegten Thriller. Und wenn die beiden sich in ihrem Fluchtauto über die Liebe (beide brennen für dunkelhaarige Schönheiten, eine davon verkörpert von der wunderbaren Salma Hayek) austauschen, über die Fallstricke des Lebens und darüber, was sie eint und trennt, dann entsteht so etwas wie Intimität.

Dazu kommen wunderbar alberne Szenen, die das über weite Strecken Testosteron-geschwängerte Geschehen konterkarieren: eine skurrile Pinkelpause, zwei Männer inmitten einer Kuhherde, schließlich eine Sequenz, die Reynolds und Jackson in einem Bus voller italienischer Nonnen zeigt. Jacksons Kincaid versteht sich bestens mit den Ordensfrauen; ein Killer wohlgemerkt, der 250 Menschen auf seinem Gewissen hat. Überhaupt gelingt es dem Film, Genrekonventionen in Sachen Gut und Böse ad absurdum zu führen. Kincaid, so erfahren wir sukzessive, ist mehr als nur der kaltblütige Mörder.

Auch die musikalische Begleitung trägt zur schwungvollen und dabei stets selbstironischen Inszenierung Patrick Hughes bei. Noch eindringlicher ist nur das immer wieder ertönende Lachen von Samuel L. Jackson. Ein Lachen, das nicht zuletzt darauf hindeutet, wie viel Spaß Jackson und Reynolds beim Dreh gehabt haben müssen.

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01.06.2017, 09:00 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
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