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Frankfurt

KfW-Bank vergibt deutlich mehr Förderkredite

Die bundeseigene Förderbank KfW hat 2015 mehr Geld verdient als die Commerzbank und als die verlustträchtige Deutsche Bank - obwohl sie zusätzlich erhebliche Mittel für den Bau von Unterkünften für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt hat.

04.02.2016

Von OTR

Frankfurt. Endgültige Zahlen legt die KfW zwar erst im April auf den Tisch, aber Vorstandsmitglied Günther Bräunig sagte, dass der Gewinn wohl bei mehr als 2 Mrd. EUR liegen werde. Nach neun Monaten waren es 1,73 Mrd. EUR. Dabei hat die Bank den Kommunen im vergangenen Jahr rund 1 Mrd. EUR an zinslosen Krediten für die Bewältigung der Flüchtlingskrise bereitgestellt und die Kosten dafür selbst übernommen, betonte Bräunig. "Ein Null-Zins kostet uns natürlich Geld."

Die Bank, die zu 80 Prozent dem Bund und zu 20 Prozent den Ländern gehört und deren Gewinn zur Stärkung der Rücklagen und des Fördergeschäftes genutzt wird, profitierte von der hohen Zusage an neuen Förderkrediten, die sich auf mehr als 79 Mrd. EUR summierte, gut 5 Mrd. EUR mehr als 2014. Fast 51 Mrd. EUR davon entfielen auf Kredite an deutsche Unternehmen und Verbraucher. Die waren im Übrigen angesichts der niedrigen Zinsen günstiger als in den Jahren zuvor. Die KfW kann mittlerweile bei Anleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren sogar Zinsen verlangen. Negative Zinsen bei Förderkrediten für Endabnehmer seien für die KfW aber kein Thema.

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Erstellt:
4. Februar 2016, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
4. Februar 2016, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. Februar 2016, 08:30 Uhr

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