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Kennen Sie Tübingen?


Früher die „progressivste Glasmalerei“ – heute „eine Ruine“: Der Rottenburger Kirchenexperte Wolfgang Urban wies den Weg zu den mittelalterlichen Glasfenstern in der Tübinger Stiftskirche.

Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher trotzten am Montag der Versuchung, sich bei den hochsommerlichen Temperaturen von rund 36 Grad Celsius einen faulen Lenz zu machen. Stattdessen folgten sie ihrem Interesse an der Tübinger Stadtgeschichte – Dagmar Waizenegger, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Kultur bei der Stadt, und Kreisarchivar Prof. Wolfgang Sannwald waren regelrecht entzückt. Dabei war auch das Thema nicht leicht: „Schwierig erinnert in Tübingen“, war die Stadtführung in der Reihe „Kennen Sie Tübingen?“ überschrieben.

Von der Uhlandstraße über die Neckarhalde und Münzgasse in die Wilhelmstraße:Beate Weingardt führte an Lebensschauplätze der vor 200 Jahren geborenenen Ottilie Wildermuth.

An die 100 Kunstwerke finden sich im öffentlichen Raum Tübingens, KulturamtsleiterinDagmar Waizenegger stellte 250 Interessierten zehn davon vor – noch werden weitere Kunstpaten gesucht. Peter Ertle

Sie war ledig, eine eigenständige, tolerante und gläubige Frau, die ihre ganze Kraft dafür einsetzte, die Geschichte der Tübinger Juden zu erforschen: Die siebte Führung der Reihe „Kennen Sie Tübingen?“ folgte den Spuren von Lilli Zapf, die mit der Aufarbeitung der NS-Zeit Pionierarbeit leistete.

Abseits der Waldwege im Schönbuch ruhen in Stein gehauene Kunstwerke von Albert Mayr. Das Kulturamt zeigte am Montag in der Reihe „Kennen Sie Tübingen?“ die Findlinge, die der Vergänglichkeit der Natur preisgegeben sind. weiterlesen

Tübingen, du Glückliche. Die Kulisse: pittoresk in Perfektion. Die Einwohner: genießen freiheitliche Lebensumstände. Die gastronomische Infrastruktur: macht vom Zwiebelrostbratenfreund bis zum Veganhipsternoch jeden satt. Früher nicht. Im 19. Jahrhundert wollten viele nur noch fort. Die Auswanderer waren Thema der jüngsten Ausgabe des Stadtführungsformats „Kennen Sie Tübingen?“

Der Hunger nach Wissenswertem über die Tübinger Stadtgeschichte ist nach wie vor groß. Am besten stillen ihn die sommerlichen Stadtrundgänge „Kennen Sie Tübingen?“ für Einheimische und Gäste. Am Montag nahm der frühere Kulturamtsleiter Prof. Wilfried Setzler die Hungersnot von 1816/17 zum Anlass, bis tief ins Mittelalter hinabzutauchen.

Im Tübinger Westen wird sich in den nächsten Jahren baulich einiges tun. Das kündigte die städtische Chefplanerin Barbara Landwehr vor etwa 150 Interessierten am Montagnachmittag an. Anwohner wünschen sich, dass dabei die Grünflächen nicht vergessen werden.

Im Zusammenhang mit der Ausstellung Fritz Bauer gab es diese Führung schon einmal. Damals kamen 20 Leute. Am Montag abend versammelten sich 300 Menschen im Hof hinter dem Landgericht, um „Spuren der NS-Vergangenheit am Österberg“ zu folgen. Wenn es eines Beweises für die Beliebtheit der Reihe „Kennen Sie Tübingen?“ bedurft hätte – hier war er. weiterlesen

Mit der Literaturszene um 1830 begann am Montag die stadtgeschichtliche Sommerreihe „Kennen Sie Tübingen?“. Knapp 180 Interessierte folgten dem Tübinger Germanisten Stefan Knödler vom Evangelischen Stift zum Museum.