Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Kommentar · Flüchtlinge

Keine schnelle Lösung

Das hohe Tempo, mit dem die Bundesregierung die Reform des Asylrechts vorangetrieben hat, sollte vor allem ihre Handlungsfähigkeit unterstreichen. Die Eile zeigt jedoch zugleich, wie sehr die Koalition unter Handlungszwang steht - vor allem in der Union.

26.10.2015
  • ULF SCHLÜTER

Das von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgegebene Motto "Wir schaffen das" ist inzwischen auch Ausdruck für die erklärte Absicht, den Zuzug nach Deutschland strenger als bisher zu regeln. Es gibt nun unter anderem mehr "sichere Herkunftsländer", Asylverfahren sollen beschleunigt werden, es kann schneller abgeschoben werden.

Dennoch macht sich in der CDU/CSU Unruhe breit, über die der jüngste so überaus rasche gesetzgebende Prozess nicht hinwegtäuschen kann. Von schlechter Stimmung an der Basis ist die Rede, die Kanzlerin drohe den Rückhalt zu verlieren und in Unkenrufen aus Bayern wird sogar die Existenz der Union infrage gestellt, wenn die Asylpolitik nicht korrigiert werde. Der Zuzug müsse begrenzt werden. Doch so einfach ist das nicht.

Grenzen zu schließen, hieße, den Balkan vollends zu destabilisieren. Der Strom aus den Kriegsregionen nach Europa lässt sich derzeit nicht einfach abdrehen. Die massive Migrationsbewegung hat Deutschland und Europa in eine noch nicht dagewesene Lage gebracht. Etwaige Lösungen brauchen Zeit: ein europäisches System zur Flüchtlingskontrolle und viel Geld gegen die Fluchtursachen.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

26.10.2015, 12:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
 
Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Wirtschaft im Profil

Die aktuelle Ausgabe unseres Business-Magazins Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular