Südwestumschau

Keine Vorabrechnung von der Bahn

Die Bahn geht nicht auf die Forderung der Landesregierung ein, vor der Sitzung des Stuttgart-21-Lenkungskreises heute ihre Kostenkalkulation offenzulegen. Land und Bahn hätten sich darauf verständigt, sagte eine Sprecherin des Stuttgart-21-Kommunikationsbüros auf Anfrage.

23.09.2011

Von SWP

Stuttgart Beim Staatsministerium wurde dies nicht bestätigt. "Ich weiß nichts von einer solchen Abmachung", sagte der Sprecher von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Dieser hatte am Dienstag darauf gedrungen, dass das Land zur Vorbereitung auf die Lenkungskreis-Sitzung Unterlagen zu Kosten und Risiken für das 4,1 Milliarden Euro teure Vorhaben erhält. Die Verweigerung von schriftlichen Informationen sei eine "unhaltbare Praxis".

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hatte Bahnchef Rüdiger Grube dafür ebenfalls kritisiert. Ein Sprecher des Ministers fügte gestern hinzu, die Verträge der Projektpartner sähen vor, dass die Finanziers mindestens drei Wochen vor einer Sitzung des Lenkungskreises Unterlagen zu dem Stand des Projektes bekommen.

Es geht heute um die angeblich drastisch gestiegenen Kosten für das Grundwassermanagement und die Ausgaben für Nachbesserungen, die sich aus der Schlichtung ergeben. Thema wird auch sein, inwieweit die Bahn geplante Kosteneinsparungen realisiert hat. lsw.

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Erstellt:
23. September 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
23. September 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. September 2011, 12:00 Uhr

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