Studie

Keine Schuld an Thrombosen

Tübinger Wissenschaftler sehen keinen Zusammenhang von Gerinnseln mit vorangegangener Corona-Impfung.

21.09.2021

Tübingen. Die Corona-Impfung ist nach Einschätzung von Tübinger Medizinern nicht verantwortlich für Blutgerinnsel, wie sie in seltenen Fällen nach der Spritze beobachtet werden. Eine am Montag veröffentlichte Studie, die 160 Geimpfte untersucht hat, zeigt, dass sich das Blutbild von Menschen mit Komplikationen und solchen ohne nicht wesentlich unterscheidet. Deshalb führe die Immunantwort des Körpers offenbar nicht zur Bildung der Antikörper, die für die Blutgerinnsel verantwortlich gemacht werden.

Nachdem es in seltenen Fällen innerhalb von sechs Wochen nach Impfungen mit Covid-Impfstoffen zu Blutgerinnseln gekommen war, wollte es ein Tübinger Forschungsteam um Professor Tamam Bakchoul genauer wissen.

Bekannt war, dass die Bildung von Antikörpern gegen ein Protein „Plättchen-Faktor 4 (PF4)“ Thrombosen bewirken kann. Bei der Untersuchung ließ sich hier aber keine Korrelation feststellen. Das Studienergebnis erschien im Fachmagazin „New England Journal of Medicine“. epd

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Erstellt:
21. September 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. September 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. September 2021, 06:00 Uhr

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