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Wiesbaden/Brüssel

Keine Krise: Wirtschaft in Europa auf Kurs

Griechenland rutscht wieder in die Rezession. Doch insgesamt wächst die Wirtschaft im Euroraum wie auch in Deutschland solide.

13.02.2016
  • DPA

Wiesbaden/Brüssel. Die Konjunktur in Deutschland und im Euroraum bleibt trotz der Abkühlung der Weltwirtschaft auf Kurs. Getrieben von Staatsausgaben für Flüchtlinge und dem Konsum der Verbraucher stieg das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland (BIP) im vierten Quartal 2015 um 0,3 Prozent und damit genauso wie von Juli bis September. Im Euroraum legte die Wirtschaft ebenfalls um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu.

Volkswirte sehen für Deutschland und den Euroraum insgesamt auch in diesem Jahr Chancen für ein robustes Wachstum. Die Risiken sind aus ihrer Sicht allerdings wegen der Schwäche der Weltkonjunktur und den Turbulenzen an den Börsen gewachsen. "In jedem Fall ist mit den jüngsten Finanzmarktturbulenzen das Risiko einer konjunkturellen Verlangsamung gestiegen", erklärten Ökonomen der BayernLB mit Blick auf dem Euroraum.

Im Gesamtjahr 2015 legte die deutsche Wirtschaft um 1,7 Prozent zu. "Die konjunkturelle Lage in Deutschland war damit im Jahr 2015 durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet", erklärte das Statistische Bundesamt. Für dieses Jahr rechnen viele Volkswirte mit einem ähnlichen Plus. Stütze dürfte dabei weiter der Konsum bleiben - ob staatlich oder privat.

Auch die Konsumfreude der Verbraucher kurbelte das Wachstum an. Die Inflation ist vor allem wegen des Ölpreisverfalls niedrig, das entlastet die Budgets der Verbraucher. Die Unternehmen investierten mehr als im dritten Quartal - vor allem in Bauten. Dabei spielte nach Einschätzung von Ökonomen auch der milde Winter eine Rolle.

Zwischen den Euro-Ländern gab es deutliche Unterschiede. Deutschland lag mit 0,3 Prozent im Mittelfeld. Die größten Wachstumsraten wiesen Estland und die Slowakei auf. In Griechenland schrumpfte die Wirtschaft dagegen das zweite Quartal in Folge. In Finnland ging die Wirtschaftsleistung leicht zurück. Stabil zeigte sich das Wachstum in Spanien mit einem Plus von 0,8 Prozent. Portugal legte um 0,2 Prozent zu.

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13.02.2016, 08:30 Uhr
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