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Kommentar SPD

Kein gutes Rezept

Eins darf man inmitten dieses politischen Tornados einmal als sichere Erkenntnis festhalten: Mitgliederbeteiligungen sind definitiv nicht die beste Basis für parteipolitische Grundsatzentscheidungen.

03.12.2019

Von GUIDO BOHSEM

Berlin. Im Gegenteil. Weder CDU noch SPD haben damit sonderlich gute Erfahrungen gesammelt. Vieles spricht sogar dafür, es künftig wieder anders zu machen.

Sicher, formal ist das Vorhaben gelungen, Annegret Kramp-Karrenbauer hat auf einem Parteitag der CDU eine Mehrheit errungen, und auch Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans dürften das schaffen. Doch war die Idee ja, viel mehr zu erreichen als nur eine Personalie zu entscheiden.

Hier wie da sollte die Partei begeistert, die Wählerschaft mitgerissen, die internen Gräben überbrückt und insgesamt eine Aufbruchstimmung erzeugt werden. Das ist der CDU ein bisschen und der SPD noch ein bisschen weniger gelungen. Besonders lange hielt die Wirkung in beiden Fällen nicht an, bei der SPD war sie schon vor dem Ende des langen Verfahrens verpufft. Im Gegenteil, nach dem Abklingen des Effekts scheinen die Gräben sogar noch tiefer geworden zu sein.

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Erstellt:
3. Dezember 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
3. Dezember 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. Dezember 2019, 06:00 Uhr

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