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Kommentar zum Absturz der US-Börsen

Kein Grund zur Panik

Das Börsenbeben in den USA war kurz, aber heftig. Beschleunigt durch automatisch ausgelöste Verkaufsorders stürzte der Dow Jones innerhalb einer Viertelstunde um mehr als 1000 Punkte ab. Grund zur Panik ist das nicht – doch es ist ein Warnsignal: Auf Anleger, aber auch Zentralbanken und Politiker kommen unruhige Zeiten zu.

07.02.2018

Von Ulrike Sosalla

Man muss kein Hellseher sein, um zu ahnen, dass es noch mehr solcher heftiger Talfahrten geben wird, wenn die Zentralbanken die Zinsen wieder anheben. Doch auch das ist kein Grund für Alarmstimmung. Was hier geschieht, ist kein Absturz, der eine Krise ankündigt, sondern die vorsichtige Korrektur einer außergewöhnlichen Phase niedriger Zinsen bei gleichzeitig hohem Wachstum.

Angesichts der guten weltwirtschaftlichen Lage zögern die Zentralbanken in den USA und Europa schon zu lange, den Märkten ihre Lieblingsdroge billiges Geld zu entziehen. Doch die Reaktion der Märkte darf in der Wirtschaftspolitik nicht der einzige Maßstab sein. Genauso wichtig ist es, die Entstehung von Blasen zu verhindern, sei es an den Aktien- oder an den Immobilienmärkten.

Ein wichtiges Instrument dafür ist die Zinspolitik. Ohne Zweifel: Zentralbanker, Politiker und Anleger brauchen in dieser Phase starke Nerven. Aber dafür bleibt ihnen, wenn alles gut geht, in ein paar Jahren ein Mega-Absturz erspart.

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Erstellt:
7. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
7. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. Februar 2018, 06:00 Uhr

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