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Kommentar · Frankreich

Kein Grund zur Entwarnung

Dem rechtsextremen Front National ist es trotz seines Triumphs in der ersten Wahlrunde nicht gelungen, auch nur eine einzige der 13 französischen Regionen zu erobern.

14.12.2015
  • PETER HEUSCH

Die Franzosen haben sich zusammengerissen und die Nationalisten im entscheidenden Stichwahlgang noch einmal ausgebremst. Dafür dürften in erster Linie jene linken Wähler gesorgt haben, die vor Wochenfrist noch frustriert zu Hause geblieben sind.

Doch so groß die Erleichterung auch sein mag: Einen Grund zur Entwarnung gibt es nicht. Der FN ist auf beständigem Vormarsch. Unter Jean-Marie Le Pen war die Partei nie über 18 Prozent gekommen, Tochter Marine hat sie bereits dauerhaft oberhalb der 25 Prozent etabliert. Überall im Land schlagen die Nationalisten Wurzeln - in den Vorstadtghettos mit ihren Immigrationsproblemen wie in den von Abwanderung und Arbeitslosigkeit geprägten ländlichen Gebieten. Die Regionalparlamente, wo sie die Zahl ihrer Vertreter jetzt mindestens verdreifachen konnten, werden diese Machtverschiebung widerspiegeln.

Der FN, der nun nach der Europawahl 2014 schon zum zweiten Mal als stärkste politische Kraft aus der Wahlkampfarena stieg, kann nicht mehr einfach als Protestpartei abgetan werden. Für viele Wähler ist er längst mehr als ein Blitzableiter, nämlich eine echte Alternative zu den etablierten Parteien. FN, Syriza, Ukip, Podemos, Pegida, Recht und Gerechtigkeit, Fidesz - über ganz Europa schwappt derzeit eine populistische Welle, die ihre Vertreter in Ungarn, Griechenland und Polen bereits an die Macht gespült hat. Völlig undenkbar ist es da keineswegs mehr, dass dies auch in Frankreich geschieht.

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14.12.2015, 08:30 Uhr
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