Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Keeper

Keeper

Gleich bei der ersten Liebe wird eine 15-Jährige schwanger – und will mit dem gleichaltrigen Vater eine Familie gründen.

Belgien

Regie: Guillaume Senez
Mit: Kacey Mottet Klein, Galatea Bellugi, Catherine Salee

- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
24.10.2015
  • Ulla Steuernagel

Schwanger im Teenie-Alter, das ist ein Thema, das es schon in verschiedenen Variationen im Kino gab. Zum Beispiel in „17 Mädchen“, der Kollektivschwangerschaft einer ganzen Klasse oder in „Vierzehn“ und „Achtzehn“ den Dokumentarfilmen, in denen Teenie-Mütter über mehrere Jahre beobachtet werden. Selten aber werden die Umstände ums jugendliche Elternwerden aus der Sicht des Jungen beleuchtet und dabei die Probleme so unaufdringlich und aufrichtig gezeigt.

Regisseur Guillaume Senez wirft mit „Keeper“ einen anderen Blick auf die Teenie-Schwangerschaft. Und, um es gleich zu sagen, der Versuch ist geglückt. Die beiden jugendlichen Darsteller, Kacey Mottet-Klein und Galatea Bellugi, sind großartig. In ihren kindlichen Gesichtern werden innerhalb von Sekunden alle Facetten der Gefühlsskalen sichtbar: von Verzweiflung über Unsicherheit, Verlegenheit zu Freude und Ausgelassenheit. Hier spricht sich der Junge und dessen Familie fürs Kind aus, obwohl Maxime damit seine Torwart-Karriere verspielt.

Freundin Mélanie scheint unsicherer zu sein und, durchaus berechtigt, nicht an eine gemeinsame Zukunft zu glauben. In Maximes Elternhaus begegnet ihr die Fürsorge, die ihr Zuhause abgeht. Die alleinerziehende Mutter tobt, schreit, beschuldigt, droht, erpresst und wird sich am Ende doch mit ihrer Lösungsstrategie durchsetzen. Man erwischt sich dabei, dass man es gerne anders gehabt hätte – obwohl das Mädchen damit womöglich die Leidtragende gewesen wäre.

Auch Jungen können schwanger sein oder sich glaubwürdig damit auseinandersetzen.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

24.10.2015, 12:00 Uhr | geändert: 12.11.2015, 12:00 Uhr
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
 
Aus der Filmregion
Neueste Artikel
Zuschauer-Stimmen
Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
Aus der Filmwelt
Neueste Artikel
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Neue Trailer
Neueste
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram

Kino Suche im Bereich
nach Begriff

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular