„Kazuhisa Fukase ist ein Mörder!“

13.08.2019

Von SP

„Schuldig“ von Kanae Minato. Foto: -/C. Bertelsmann Verlag/dpa

Die Japanerin Kanae Minato hat vor zwei Jahren mit ihrem Bestseller „Geständnisse“ für Furore gesorgt. Das finstere Schuld- und Sühne-Drama um eine rachsüchtige Lehrerin wurde weltweit ein Bestseller, auch hierzulande gewann Minato (Jahrgang 1973) neue Fans. Doch der aktuelle Roman, „Schuldig“ ist anders, weniger gemein, weniger brutal, weniger hinterhältig. „Schuldig“ ist vielmehr ein subtiles Psychospiel, das seinen Reiz gerade in seiner ruhigen Erzählweise entfaltet, die dennoch einen mächtigen Sog entwickelt. Minato geht es hier um die ganz großen Themen: Freundschaft, Schuld und Verantwortung. Kazuhisa Fukase, die Hauptfigur, ist ein junger Angestellter aus Tokio. Sein Leben verläuft unspektakulär. Im Mittelpunkt steht er nur, wenn es um Kaffee geht. Dann kommt ein anonymer Brief mit einer Anschuldigung: „Kazuhisa Fukase ist ein Mörder!“. Tatsächlich liegt ein Schatten über seinem Leben. sp

Kanae Minato : Schuldig. C. Bertelsmann, 318 Seiten, 18 Euro.

Zum Artikel

Erstellt:
13. August 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
13. August 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. August 2019, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Inhalt nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.

Push aufs Handy

Die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Smartphone: Installieren Sie die Tagblatt-App für iOS oder für Android und erhalten Sie Push-Meldungen über die wichtigsten Ereignisse und interessantesten Themen aus der Region Tübingen.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+