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Kommentar zu den Skandalen bei Oxfam

Katastrophe für Helfer

Helfer kommen in ein geschundenes Land, werden möglicherweise als Retter, mindestens aber als gute Menschen empfangen und entpuppen sich als Prasser, sexuelle Ausbeuter, vielleicht sogar als Vergewaltiger.

15.02.2018

Von André Bochow

Wer so etwas nicht für möglich hielt, wurde nun durch die Oxfam-Enthüllungen eines Besseren belehrt. Was werden tatsächliche oder potenzielle Spender nun sagen? Angesichts des ungeheuerlichen Verdachts, dass in einigen Fällen Nothilfe von sexuellen Gegenleistungen abhängig gemacht wurde?

Hilfsorganisationen leben von Vertrauen. Ohne Vertrauen kann man nicht erfolgreich in den Ländern arbeiten, denen man Hilfe bringen will. Ohne Vertrauen wird man auf dem Spendenmarkt schnell zum Verlierer. Und ein Markt ist es nun einmal. In Hilfsorganisationen arbeiten Mitbürger, die für ihre Arbeit bezahlt werden. Gottlob. Wenn es ernst wird, werden Profis gebraucht. Es ist aber nicht professionell, sich wie Kolonialherren aufzuführen. Es ist kriminell, Geld und Macht zu missbrauchen. Und es ist nicht professionell, sondern schädlich für alle Hilfsorganisationen, wenn die Wahrheit vertuscht wird.

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Erstellt:
15. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
15. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Februar 2018, 06:00 Uhr

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