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Karlsruhe bleibt Dauer-Baustelle
Der Wildparkstadion-Umbau ist eines der geplanten Großprojekte. Foto: Volker Knopf
Den Arbeiten für die Kombilösung sollen weitere Großprojekte folgen

Karlsruhe bleibt Dauer-Baustelle

Karlsruhes Innenstadt ist seit Jahren eine große Baustelle. Die Neuordnung des Verkehrs kommt voran, weitere Großprojekte sind in Planung. Die Modernisierung der Stadt ist auch finanziell ein Kraftakt.

29.12.2015
  • SWP

Karlsruhe. Gebuddelt wird gefühlt derzeit fast überall in Karlsruhe - und ein Ende ist vorerst nicht absehbar. Die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs will sich in den nächsten Jahren mit Großprojekten und einem finanziellen Kraftakt weiter modernisieren. So sollen alleine in die Renovierung der Stadthalle 53 Millionen Euro gesteckt werden. Der geplante Neubau des Wildparkstadions könnte insgesamt 90 Millionen Euro kosten.

"Wenn wir die Haushaltsstabilisierung so hinbekommen, wie wir das vorhaben, dann haben wir ausreichend Geld für eigene Investitionen", sagt der sozialdemokratische Oberbürgermeister Frank Mentrup. "Wir können nicht alles in kurzer Zeit finanzieren - aber die Dinge strecken sich immer über mehrere Jahre." Auch muss die Stadt nicht alles aus eigener Tasche zahlen: Die ab Ende 2017 geplante Modernisierung des Badischen Staatstheaters für 125 Millionen Euro wird zur Hälfte vom Land getragen.

Mit dem Neubau des Wildparkstadions, in dem die Heimischen Zweitligisten des Karlsruher SC kicken werden, würde die Stadt ebenfalls gerne 2017 anfangen und 2019 fertig sein, sagt Mentrup. Das hänge aber noch von vertraglichen Grundlagen ab wie auch den Wünschen zur genauen Art und Ausstattung des Stadions. Im Idealfall startet im Herbst 2016 die Ausschreibung.

Die Sanierung der Stadthalle werde eine weitere große Belastung für den Haushalt. "Aber wir müssen es machen, denn wir haben uns ein gutes Image als Kongressstandort erarbeitet", sagt Mentrup. "Das können wir nur verteidigen, wenn auch die technische Infrastruktur top ist." Manche Kongresse würden in der Bauzeit nicht in der Stadt stattfinden können - eine herbe Durststrecke. Doch mit einem modernen Angebot ließen sich dann leichter Veranstaltungen akquirieren.

Bei der "Kombilösung" - der Straßen- und Straßenbahn-Untertunnelung plus dem Ausbau der Fußgängerzone in der City - warte die Stadt noch auf die finale Freigabe des zweiten Teils durch das Bundesverkehrsministerium. Dabei geht es um die Verlegung des innerstädtischen Abschnitts der vierspurigen B 10 (Kriegsstraße) in einen Tunnel und die oberirdische Ergänzung um eine weitere Straßenbahntrasse.

"Die letzten Rückmeldungen waren so positiv, dass wir davon ausgehen, dass es das "Go" gibt", sagt Mentrup. Der erste Abschnitt, der Bau der U-Bahn in der Innenstadt, ist schon weit vorangekommen. Die Bürger hätten dem Projekt nur als Kombilösung per Volksabstimmung zugestimmt, sagt Mentrup. "Wenn man das jetzt nicht mehr finanzieren könnte über Bund und Land, dann hätten wir hier in Karlsruhe nicht nur ein Verkehrs- sondern auch ein politisches Problem."

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29.12.2015, 08:30 Uhr
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