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Kanzlerin sagt Afghanistan weitere Hilfe zu
Berlin

Kanzlerin sagt Afghanistan weitere Hilfe zu

Migration eindämmen, die Sicherheit in Afghanistan verbessern - Kanzlerin Merkel und Staatschef Ghani haben sich auf gemeinsame Ziele geeinigt.

03.12.2015
  • AFP

Berlin. Deutschland und Afghanistan wollen ihre Zusammenarbeit zur Bekämpfung illegaler Migration verstärken. Die weitere Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte sei dabei von entscheidender Bedeutung, sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gestern in Berlin bei einem Treffen mit dem afghanischen Staatschef Aschraf Ghani. Dies gelte "auch mit Blick auf Flüchtlingsbewegungen und illegale Migration".

Die Kanzlerin sagte Afghanistan die Unterstützung der Bundeswehr über 2016 hinaus zu. Bei der Ausbildung der afghanischen Polizei solle ein neuer Schwerpunkt auf den Kampf gegen Schleuserkriminalität und Passfälschungen gelegt werden, sagte Merkel. Es müsse auch verhindert werden, dass sich Menschen aufgrund falscher Hoffnungen auf die Reise nach Europa machen und dabei "in Armut und schwierige Lebenssituationen stürzen". Die deutsche Botschaft in Kabul leiste in dieser Hinsicht bereits gute Arbeit, indem sie klarstelle, dass "Gerüchte oft nicht den Tatsachen entsprechen". Nötig seien vielmehr "legale Zukunftschancen" für junge Menschen in Afghanistan. Deutschland stehe zu seiner Verpflichtung, Afghanen aufzunehmen, die wegen ihrer Tätigkeit für die Bundeswehr in akuter Gefahr seien, sagte Merkel. Die Hoffnung auf ein besseres Leben begründe aber keinen Anspruch auf Asyl in Deutschland.

Afghanistans Präsident Ghani bezeichnete den Menschenschmuggel in seinem Land als "entsetzlichen und sehr teuren Prozess". Jeder Flüchtling zahle den Schleusern umgerechnet 19 000 bis 24 000 Euro. Zudem sei die Reise nach Europa sehr riskant: "Für jeden, der ankommt, gehen vier oder fünf verloren auf dem Weg." Es sei daher wichtig, dass die Afghanen ein realistisches Bild von Deutschland erhalten, "wo die Straßen mitnichten mit Gold gepflastert sind".

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03.12.2015, 08:30 Uhr
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