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Karlsruhe

Kampfmittelbeseitigung verteuert Neubau des Wildparkstadions

Der Neubau des Karlsruher Wildpakstadions wird für die Stadt rund neun Millionen teurer als ursprünglich geplant.

20.04.2018

Von dpa/lsw

Die Tribüne der Gegengerade des Wildparkstadions Karlsruhe. Foto: Uwe Anspach/Archiv dpa/lsw

Karlsruhe. Das sagte Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) am Freitag auf einer Pressekonferenz im Rathaus. Grund seien Altlasten aus dem 2. Weltkrieg, die noch auf dem Wildparkgelände und vor allem in den Stadionwällen vermutet werden.

Die rund neun Millionen für die Kampfmittelbeseitigung soll nach dem Willen Mentrups nun die Stadt tragen, die als Eigentümer des Baugrundstücks zusätzlich 27 Millionen Euro in Infrastrukturmaßnahmen rund um den Stadionbau steckt. Die Übernahme von drei Millionen Euro für eine Sicherstellung des Spielbetriebs mit Hilfstribünen hat der Karlsruher SC zugesagt. Die Stadt verlängerte im Gegenzug die Laufzeit der Pacht von 33 auf 35 Jahre. 

Ursprünglich hatte die Kampfmittelbeseitigung der ehemaligen Flakstellung in die Baukosten integriert werden sollen. «Die Ergebnisse der Angebote der Baufirmen sind eben so, dass zu dem vorgesehen Baukorridor die Kosten der Wälle nicht integrierbar sind. Das müssen wir einfach so akzeptieren», räumte der Karlsruher OB ein. Alle Bieter hätten aufgrund der mangelnden Kampfmittelfreiheit des Geländes teilweise hohe Risikozuschläge eingerechnet und daher die geplante Bausumme von rund 87 Millionen verfehlt. 

Die Tribüne der Gegengerade des Wildparkstadions Karlsruhe. Foto: Uwe Anspach/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
20. April 2018, 15:13 Uhr
Aktualisiert:
20. April 2018, 18:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. April 2018, 18:00 Uhr

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