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Keine Pornos mehr zum Vanilla Chai Latte

Kaffee ja, Erotik nein

Starbucks verkauft zwar Kaffee und Gebäck, doch groß geworden ist das Unternehmen mit der Digitalisierung.

05.12.2018

Von ULRIKE SOSALLA

Darf bald nicht mehr ins Youporn-Büro: der Starbucks-Becher. Foto: ©Just dance/Shutterstock.com

Seit es tragbare Computer gibt, sitzen lässig gekleidete Menschen in den Filialen, schlürfen Heißgetränke und starren auf ihre Bildschirme.

Doch jetzt kommt heraus: Die digitalen Nomaden arbeiten gar nicht alle die ganze Zeit. Jedenfalls liegt dieser Schluss nahe, seit Starbucks angekündigt hat, im neuen Jahr sein Wlan für schlüpfrige Inhalte zu sperren. Im Klartext: Keine Pornos mehr zum Vanilla Chai Latte. Für die digitale Welt ist das eine Art Zeitenwende. Bisher befeuerten sich die digitalen Grundversorger gegenseitig – man denke an Pizza-Lieferdienste oder Online-Dating-Apps, ohne die das Leben der Internet-Arbeiter zwischen Handy und Bürorechner kaum vorstellbar wäre.

Nun schlägt das Digital-Universum zurück: Youporn, Betreiber der größten US-Webseite für das, was im Englischen vornehm mit „Volljährigen-Inhalte“ umschrieben wird, verbietet seinen Angestellten ab Januar, Starbucks-Becher mit ins Büro zu bringen. Das ist möglicherweise erst der Anfang. Was, wenn Google sich der Gesundheit seiner Mitarbeiter annimmt und Pizzalieferungen untersagt? Dürfen Pizzaboten dann kein Google Maps mehr benutzen? Bekommen wir dann nur noch kalte Pizza? Und: Dürfen wir wenigstens Youporn gucken, während wir auf die Pizza warten? Ulrike Sosalla

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Erstellt:
5. Dezember 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
5. Dezember 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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