Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Verbrauchertipp Kapselkaffeemaschinen

Kaffee auf Knopfdruck

Die gute alte Kaffeemaschine hat es schwer: Immer mehr Kaffeetrinker schwören auf Kaffeekapsel-Maschinen. Was ist dabei zu beachten?

03.05.2014

Von AFP

Berlin Im vergangenen Jahr stieg der Absatz von Kapselkaffeemaschinen laut Deutschen Kaffeeverbands um 27 Prozent. Ein großer Erfolg. Was sind die Vor- und Nachteile dieser Kaffeezubereitung?

Welche Vorteile haben Kapselsysteme? Zum einen ist die Benutzung der entsprechenden Maschinen denkbar einfach. Zum anderen ermöglichen sie die Zubereitung der diversen Kaffeevarianten, die Verbraucher inzwischen aus Cafés oder von internationalen Coffeeshop-Ketten bestens kennen.

Wie wirtschaftlich sind Kapseln? Die Bequemlichkeit und das viel beworbene "Lifestyle-Erlebnis" haben ihren Preis: Kapselmaschinen-Kaffee ist deutlich teurer als aus der Zubereitung von Hand. Einzelne Portionspatronen, die rund sechs Gramm Kaffee enthalten und für eine Tasse reichen, kosten zwischen 30 und etwa 40 Cent; es gibt auch Kapseln von Drittanbietern, die etwas günstiger sind. Bei Markenkapseln entspricht das umgerechnet einem Preis von bis zu 30 EUR und mehr je Pfund Kaffee. Ein Pfund Filterkaffee ist ab etwa 3 EUR zu haben; eine 250-Gramm-Packung Espresso kostet im Supermarkt 3 bis 8 EUR.

Können Kapseln von verschiedenen Anbietern verwendet werden? In der Regel passt nur eine Kaffeekapsel in ein Kapselsystem. Die Stiftung Warentest kritisiert, hierbei werde der Kunde "zum Sklaven des jeweiligen Systems". Es gibt jedoch ein wachsendes Angebot von Kapseln von so genannten Drittherstellern. Diese sind oft günstiger als die Originale. Allerdings sollte bei solchen Produkten genau geprüft werden, ob sie tatsächlich passen.

Wie umweltverträglich sind Kaffeekapseln? Die Umweltbilanz der Kapseln wird aufgrund der aufwendigen Verpackung kritisiert. Die aromaversiegelten Mini-Packungen bestehen aus Aluminium oder aus Kunststoff. Für jede Tasse Kaffee fällt also Abfall an, der entsorgt werden muss. Vor allem die Produktion von Aluminium kostet generell viel Energie. Aluminium ist allerdings auch wiederverwertbar, sofern es in den entsprechenden Abfalltonnen landet. Es gibt außerdem auch Drittanbieter, die kompostierbare Kapseln aus einem biologisch abbaubarem Kunststoff anbieten.

Zum Artikel

Erstellt:
3. Mai 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
3. Mai 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. Mai 2014, 12:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.

Push aufs Handy

Die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Smartphone: Installieren Sie die Tagblatt-App für iOS oder für Android und erhalten Sie Push-Meldungen über die wichtigsten Ereignisse und interessantesten Themen aus der Region Tübingen.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+