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Stuttgart

Käfer bei Stuttgart 21?: Staatsanwaltschaft greift nicht ein

Nach Manipulationsvorwürfen der Deutschen Bahn beim Milliardenprojekt Stuttgart 21 greift die Staatsanwaltschaft zunächst nicht ein.

19.02.2018

Von dpa/lsw

Monteure arbeiten an einem Unternehmensschild der Deutschen Bahn. Foto: Federico Gambarini/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. «Wir sehen keinen Verdacht für irgendeine Straftat», sagte eine Sprecherin am Montag. Eine Anzeige der Bahn liege bisher nicht vor. Eine solche wäre aber auch noch nicht automatisch ein Anlass für einen Anfangsverdacht, sagte sie. Laut Bahn sollen Unbekannte eine Spur des streng geschützten Juchtenkäfers gelegt haben, um das Projekt zu behindern. Um Bäume im Rosensteinpark fällen zu dürfen, brauchte die Deutsche Bahn eine Zustimmung der Europäischen Union - was sich länger hinzog. Eine beim Fällen der Bäume entdeckte Flasche nährte bei der Bahn den Verdacht, an der Nase herumgeführt worden zu sein.

Die Bahn teilte am Abend mit, man wolle Anzeige gegen Unbekannt wegen Betrugs und wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Artenschutzrecht erstatten. Zudem behalte sich das Unternehmen zivilrechtliche Schritte wegen Schadenersatzes gegen mögliche Verursacher vor.

Monteure arbeiten an einem Unternehmensschild der Deutschen Bahn. Foto: Federico Gambarini/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
19. Februar 2018, 16:52 Uhr
Aktualisiert:
19. Februar 2018, 19:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2018, 19:30 Uhr

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