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KOMMENTAR: Es geht nicht geräuschlos

Arcandor wird nicht geräusch- und schmerzlos saniert. Die Insolvenz in Eigenverantwortung, die das hätte ermöglichen können, dürfte jetzt vom Tisch sein. Völlig müßig ist die Frage, wer daran die Schuld trägt.

18.07.2009

Entscheidend ist, dass die Ausgangslage für jede Art von Sanierung immer noch die alte ist: Arcandor hat zwei kranke Beine und ein gesundes, braucht frisches Kapital. Egal, wer es einbringen soll - die Eigentümer oder ein neuer Investor -, jeder wird genau gleich prüfen, ob es sich rechnet.

Hauptaktionär Sal. Oppenheim hat schon viel Geld in dem maroden Konzern versickern sehen und wird sich hüten, weiteres zu verlieren. Damit zeichnet sich ab, dass für Arcandor nur diese Auswege bleiben dürften: die normale Insolvenz und/oder der Verkauf der profitablen Touristiksparte. Der Staat hat sich gegen eine Überlebenshilfe entschieden - und hat gut daran getan.

Gleichzeitig taucht mit deutlicherer Kontur das alte Muster des Gesundschrumpfens auf, ohne das kein Sanierer das Problem von Überkapazitäten lösen kann. Konkret bedeutete dies hier: die Fusion von Kaufhof und Karstadt zum letzten deutschen Warenhauskonzern. Viele Karstadt-Häuser sind ja durchaus begehrt, andere werden geschlossen werden. Gab es je eine Alternative - jetzt sie in noch weitere Ferne gerückt. HELMUT SCHNEIDER

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18.07.2009, 12:00 Uhr
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