Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stuttgart

Justiz schöpft über vier Millionen Euro aus Verbrechen ab

Das Kurierfahrzeug des Drogenhändlers oder die Aktienpakete des betrügerischen Geschäftsmanns: Die baden-württembergische Justiz hat im vergangenen Jahr 4,3 Millionen Euro Vermögen aus Verbrechen abgeschöpft, wie ein Ministeriumssprecher in Stuttgart mitteilte.

19.02.2018

Von dpa/lsw

Der Eingang des Landgerichts in Stuttgart. Foto: Sebastian Gollnow dpa/lsw

Stuttgart. Dabei seien von Seiten der Justiz Staatsanwälte, Vollstreckungsrechtspfleger und Strafrichter beteiligt. Sie arbeiteten mit der Polizei zusammen.

Gewinne aus Verbrechen haben die Strafverfolgungsbehörden immer eingezogen, seit Juli 2017 sind ihre Befugnisse durch ein neues Bundesgesetz aber deutlich erweitert worden. Seitdem können die Behörden nicht nur Erträge aus Straftaten abschöpfen, sie sind vielmehr per Gesetz dazu verpflichtet. Sie haben nun die Möglichkeit, Vermögen unter bestimmten Voraussetzungen auch dann einzuziehen, wenn sie nicht sicher wissen, aus welcher konkreten Straftat es stammt.

Im Jahr 2016 wurden im Südwesten 24,2 Millionen Euro abgeschöpft. Dieser hohe Betrag erkläre sich daraus, dass in zwei Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Stuttgart 9,5 und 12 Millionen Euro angefallen seien, sagte der Sprecher des Justizministeriums weiter. Bei den genannten Zahlen seien nur jene Beträge berücksichtigt, die zugunsten des Staates endgültig abgeschöpft wurden. Nicht erfasst seien Beträge, die lediglich vorläufig sichergestellt wurden oder die künftig gegebenenfalls an die Geschädigten wieder ausgezahlt werden müssten.

Zum Artikel

Erstellt:
19. Februar 2018, 09:24 Uhr
Aktualisiert:
19. Februar 2018, 06:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2018, 06:50 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+