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STUTTGART

Jugendlicher verkauft nicht existierende Waren im Internet

Beamte des Stuttgarter Betrugsdezernats ermitteln gegen einen 17 Jahre alten Schüler, der seit zwei jahren im Internet sein Unwesen treibt.

23.02.2007

Über eine Internet-Platform bot der junge Mann nicht existierende Waren an - unter Namen und Adressen ahnungsloser Personen, deren Daten er sich im Internet besorgt hatte. Das Geld ließ er auf ein Konto für Sportwetten überweisen.

Vier Geschädigte sind der Kriminalpolizei bislang bekannt, die Schadenssumme beläuft sich auf rund 9000 Euro.Im November 2006 wurden die Ermittlungen gegen den offenbar spielsüchtigen Schüler neu aufgenommen, der schon einmal in gleicher Sache beim Polizeirevier Zuffenhausen angezeigt worden war.

Auslöser war die Anzeige eines Professors aus Leipzig, der ein Schreiben einer die Internet-Plattform vertretenden Rechtsanwaltskanzlei erhalten hatte. Darin wurde er aufgefordert wurde, für angeblich im Internet ersteigerte Waren rund 300 Euro zu bezahlen - obwohl er weder Kunde noch Anbieter des Auktionshauses ist.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei davor, Zahlungen für Waren, die über das Internet gekauft oder ersteigert werden, direkt auf ein Konto des Verkäufers zu überweisen. Der sicherere Weg ist, das so genannte Treuhandkonto des Internet-Auktionshauses gegen eine zusätzliche Gebühr zu nutzen.

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23.02.2007, 12:00 Uhr
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