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Erster Auftritt im Geheimen

Jürgen Klopp muss in Liverpool mit dezimierter Mannschaft loslegen

Pünktlich, frisch und munter tritt der deutsche Erfolgstrainer den Dienst bei dem englischen Traditionsklub an. Klopps Ziel: Er möchte an der Anfield Road den Fußball spielen lassen, den so schnell keiner vergisst.

13.10.2015
  • SID

Liverpool Der Hoffnungsträger ist endlich am Werk: Mit einem Geheimtraining hat Jürgen Klopp gestern seine Arbeit als neuer Coach des FC Liverpool aufgenommen. Fünf Tage vor dem Auswärtsspiel bei Tottenham Hotspur erschien Klopp überpünktlich auf dem Gelände in Melwood, wo er unter Ausschluss der Öffentlichkeit nur ein Rumpfteam begrüßen konnte.

Klopp fuhr bereits drei Stunden vor Trainingsbeginn mit seinem roten Dienstwagen auf dem Gelände vor, mit Kapuzenpulli und einem Rucksack um die Schultern schritt er ins Klubgebäude. "Ein wenig sieht er wie ein Kind an seinem ersten Schultag aus. Was er wohl zu Essen dabei hat? Käsebrote? Ohne Kruste? In Dreiecke geschnitten?", so schrieb die Tageszeitung Liverpool Echo, die in ihrer Online-Ausgabe live aus Melwood berichtete.

"Ich bin total demütig, dass ich hier überhaupt die Chance erhalte. Das ist ja fast schon ein bisschen skurril: es gab in Deutschland unfassbar gute und erfolgreiche Trainer, und trotzdem war noch keiner hier", hatte Klopp bereits vor dem ersten Training der Bild-Zeitung gesagt und zudem angekündigt, bei seinem alten Verein Borussia Dortmund keine Spieler abwerben zu wollen.

Klopp begrüßte am Montag unter anderem Daniel Sturridge, Lucas Leiva, Alberto Moreno und Kolo Toure. Der Großteil der Mannschaft kehrt allerdings erst im Lauf der Woche von Länderspielreisen nach England zurück. Am Samstag hatte der 48-Jährige bereits die U18 des FC Liverpool im Heimspiel gegen Stoke City beobachtet. Ob er im Winter neue Spieler nach Liverpool holt und wie viel Geld er zur Verfügung hat, bleibt offen. "Wir haben jetzt gerade mal Oktober, und ich weiß noch nicht einmal, wie viele Spiele es noch bis zum Winter sind", sagte Klopp. "Aber es sind einige, und dementsprechend werden wir jetzt erst mal auf unsere eigenen Leute schauen." Auch eine Zielsetzung solle es nicht geben, es gehe einfach darum, "Fußball mit Wiedererkennungswert zu spielen".

Das kultige Pseudonym "The Normal One" - im Gegensatz zu "The Special One", Chelseas Jose Mourinho - hat er bei seiner Vorstellung in Liverpool ohne konkrete Hintergedanken formuliert. "Nein, über solche Dinge habe ich nicht nachgedacht", sagte Klopp. "Ich wurde dazu befragt, und dann bin ich da reingerutscht." Manchmal sei es besser, "wenn man den Mund halten würde - aber das ist bei einer Pressekonferenz relativ schwierig". Er habe sich keine Gedanken darüber gemacht, "was das für Wellen schlägt". Zumindest bei Liverpools Fans hat er bereits gepunktet.

Jürgen Klopp muss in Liverpool mit dezimierter Mannschaft loslegen
Auf dem feinen Rasen der legendären Arena an der Anfield Road: Liverpools neuer Trainer, Jürgen Klopp. Foto: Imago

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13.10.2015, 12:00 Uhr
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