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Alter der Erde

Jünger als gedacht

Es soll ja Menschen geben, die Probleme mit dem Alter haben. Auf ihren Geburtstagstorten stehen Kerzen, die allenfalls eine grobe Schätzung markieren, und ihr Personalausweis steht unter höchster Geheimhaltungsstufe.

23.09.2019

Von Guido Bohsem

Die Aufnahme der Nasa zeigt die Erde. Foto: © xtock/Shutterstock.com

Von uns gerade erfundene Wissenschaftler haben nun in umfangreichen Studien festgestellt, dass Altersschwindel am häufigsten in den frühen und in den späteren Lebensphasen vorkommt. Die einen lügen sich älter, die anderen jünger.

Unser Weltall gehört ganz offenkundig zur keiner dieser Gruppen, denn es macht ja keinerlei Angaben zu seinem Alter. Tatsächlich vorhandene Wissenschaftler von der Max-Planck-Gesellschaft haben aber mit allen Formen der Höflichkeit gebrochen und herausgefunden, dass es jünger ist als bislang angenommen. Nicht 13,4 Milliarden, sondern nur 11,4 Milliarden Jahre sind seit dem großen Knall vergangen.

Wäre das Weltall ein Mensch, es müsste sich beim nächsten Blick in den Spiegel mal ein paar Gedanken machen und fragen: „Wie kann es eigentlich sein, dass mich alle für 60 halten, obwohl ich gerade mal 51 bin?“. Es wäre sicherlich versucht, einen Termin bei Werner Mang zu machen, dem kürzlich 70 gewordenen Schönheitschirurgen vom Bodensee, vielleicht um sich ein bisschen was vom Virgo-Haufen wegschneiden oder den Tarantel-Nebel straffen zu lassen. Dann erleben die Weltall-Altersforscher das nächste Mal keine Überraschung.

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Erstellt:
23. September 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
23. September 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. September 2019, 06:00 Uhr

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