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Berlin

Joe Jackson zwischen den Städten

In seinem neuen Album "Fast Forward" klingt Joe Jackson wieder wie zu seinen besten Zeiten. Aufgenommen hat er es in vier verschiedenen Städten.

10.10.2015
  • UDO EBERL

Berlin In den vergangenen Jahren schien sich der Brite Joe Jackson im Niemandsland zwischen Pseudoklassik und gehaltlosem Rockpop zu verzetteln. Auf seinem 13. Album "Fast Forward" (Ear Music) klingt er so inspiriert, voller Elan und auf der Höhe der Zeit wie seit "Big World" nicht mehr. Wobei der 61-Jährige daraus keine große Sache machen will: "Ich saß auf einem ganzen Packen Songs und wusste nicht so recht, was ich damit anstellen sollte." Der Schlüssel war die Idee, vier Mini-Alben mit vier Songs in vier Städten mit jeweils anderen Musikern aufzunehmen.

Er habe zwar "King of the City" New York gewidmet und "Neon Rain" konnte nur in New Orleans aufgenommen werden, aber "für die unterschiedliche Färbung der Songs sorgen weniger die Städte als die Musiker, die meine Songs mit mir eingespielt haben". In New York waren das unter anderem Ausnahmegitarrist Bill Frisell und Violinistin Regina Carter, mit denen er neben dem Titelstück "Fast Forward" auch die Interpretation des Television-Songs "See No Evil" einspielte. In Amsterdam ließ er sich von der Band Zuco 103 und dem königlichen Concertgebouw-Orchester unterstützen. Der 14-jährige Musical-Star Mitchell Sink war die glockenhelle Jungen-Stimme nach der Jackson für sein mit Pathos inszeniertes "Far Away" über "ein Kind, das Angst im Dunkeln hat" als Konterpart immer gesucht hatte. Vokalistisch zeigt auch Jackson, dass er aus den Zeiten, "in denen ich Konzerte abbrechen musste, weil ich meine Stimme verheizt habe" gelernt hat.

Er klingt große Klasse und genießt das sichtbar: "Ich denke, ich singe sogar noch deutlich besser als in früheren Jahren." Während der 61-Jährige in New Orleans auf die bewährte Brass-Power setzte, produzierte er in seiner aktuellen Teilzeit-Heimatstadt Berlin mit Jazzbassist Greg Cohen und Tindersticks-Drummer Earl Harvin unter anderem das durch Hans Albers bekannt gewordene "Good Bye Jonny" in einer englischen Version. "Ich habe über die Lieder der Berliner Cabaret-Ära fast schon geforscht."

Joe Jackson zwischen den Städten
Joe Jackson lebt im Moment die meiste Zeit in Berlin. Foto: Jacob Blickenstaff

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10.10.2015, 12:00 Uhr
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