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Kommentar · Fifa

Jetzt muss Niersbach ran

Der Rücktritt des Fifa-Präsidenten ist seit Monaten überfällig. Es gibt eine ganze Reihe von handfesten Beweisen für unlautere Machenschaften und Geschäfte, die im Namen des Fußball-Weltverbands vollzogen wurden.

09.10.2015
  • ARMIN GRASMUCK

Spätestens das Strafverfahren, das seit Mitte September in der Schweiz gegen Joseph Blatter anhängig ist, macht ihn als Chef dieser seit geraumer Zeit unter Generalverdacht stehenden Organisation untragbar.

Die schnöde Suspendierung auf Zeit durch die Ethikkommission des eigenen Hauses kommt überraschend. Sie wirkt wie das perfekte Alibi, das dem angeschlagenen Präsidenten als willkommene Verschnaufpause bis zu dem eigentlich vereinbarten Abschied im Februar dient. Auch haben die Züricher Moralapostel bisher keine erhellenden Analysen zu dem unmoralischen Treiben ihrer Obrigkeiten geliefert.

Aus welchem Motiv auch immer: Die Ethikkommission hat den Präsidenten kaltgestellt - und den designierten Nachfolger, Michel Platini, ebenfalls. Für die Fifa bedeutet dieser gravierende Einschnitt die historische Gelegenheit, mit einem frischen Mann an der Spitze den kontrollierten Neuanfang zu regeln. Den meisten der altgedienten Herren im Führungsgremium haftet der Makel der Mittäterschaft an. Dagegen ist der Ruf des DFB-Präsidenten tadellos. Wolfgang Niersbach ist integer, perfekt vernetzt und rund um den Globus wohl gelitten. Er muss jetzt ran, im Sinne des sauberen Fußballs.

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09.10.2015, 12:00 Uhr
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