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Jérôme Boateng wird mit klarem Vorsprung zu Deutschlands Fußballer des Jahres gekürt
Jérôme Boatengs Wahl zum Fußballer des Jahres kommt zu einem spannenden Zeitpunkt: Joachim Löw sucht einen Kapitän für die Nationalelf. Foto: dpa Foto: dpa
„Unglaublich stolz“ auf diese Wahl

Jérôme Boateng wird mit klarem Vorsprung zu Deutschlands Fußballer des Jahres gekürt

Jérôme Boateng ist Deutschlands „Fußballer des Jahres“. Das ist allein schon deshalb bemerkenswert, weil Abwehrspieler nicht so im Fokus stehen.

15.08.2016
  • DPA, SID

München. Bad Boy, Leistungsträger, Lieblingsnachbar, Stil-Ikone, Weltmeister: Jérôme Boateng kennt sich aus mit Namen, Titeln und Klassifizierungen. Nun kann sich der Weltklasse-Innenverteidiger von Fußball-Rekordmeister FC Bayern München mit einer neuen Bezeichnung schmücken: Der 27-Jährige ist zu Deutschlands Fußballer des Jahres 2016 gewählt worden. Damit hatte er nicht unbedingt gerechnet. Abwehrspieler stehen bei solchen Auszeichnungen gewöhnlich im Schatten der Offensivstars und Torjäger. Doch der National-Verteidiger setzte die Regel für 2016 außer Kraft – als erster Abwehrspieler seit „Fußball-Gott“ Jürgen Kohler (Borussia Dortmund/1997).

„Natürlich bin ich unglaublich stolz, dass ich so etwas erreichen konnte“, sagte Boateng im Interview mit dem Fachmagazin „Kicker“, das die Wahl seit 1960 unter Deutschlands Sportjournalisten durchführt.

Mit 163 Stimmen übertraf der Abwehrhüne seine Bayern-Kollegen Thomas Müller (95) und Robert Lewandowski (90) deutlich. Boateng ist Nachfolger des früheren Wolfsburgers Kevin de Bruyne, der die Wahl im vergangenen Jahr gewonnen hatte.

Boateng ist ein würdiger Gewinner. Seine Wahl kommt zu einem spannenden Zeitpunkt. Nach dem Rücktritt von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger muss Bundestrainer Joachim Löw Ende des Monats einen neuen Kapitän bestimmen. „Ich weiß, dass ich das gerne machen würde und es zu mir passt“, erklärte der 27-Jährige, „aber es gibt auch andere tolle Spieler, die das machen können.“

Spätestens seit der Triple-Saison 2013 ist Boateng aus der Defensivzentrale des FC Bayern nicht mehr wegzudenken, auch in der DFB-Elf ist er seit dem Weltmeistertitel 2014 in der Innenverteidigung gesetzt. Die gegnerischen Stürmer lässt die Abwehrmaschine nur selten vorbei, legendär sind mittlerweile auch seine langen Bälle in der Spieleröffnung. Bei der EM 2016 in Frankreich avancierte er zur Führungspersönlichkeit - auf und außerhalb des Platzes. Ein gegen Frankreich im Halbfinale erlittener Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel führte jedoch zu einer längerfristigen Pause. Anfang September will er wieder auf den Platz zurückkehren.

Seine Popularität weiß Jérôme Boateng durchaus zu vermarkten. In den USA wird er von Superstar Jay Z gemanagt, hierzulande brachte er vor der Europameisterschaft in Frankreich eine selbst designte Brillenkollektion heraus. Trotz EM-Urlaub flog er mit den Bayern in die Vereinigte Staaten, absolvierte einige PR-Termine.

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15.08.2016, 06:00 Uhr
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