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333 Tiere sollen getötet werden - Naturschützer kritisieren Regierung

Japans Walfänger zurück in der Antarktis

01.12.2015
  • DPA

Tokio. . Ungeachtet internationaler Proteste kehren Japans Walfänger in die Antarktis zurück. Die Flotte werde an diesem Dienstag in See stechen, gab das Fischereiministerium gestern bekannt. Nachdem der Internationale Gerichtshof in Den Haag Ende März 2014 eine Aussetzung von Japans so genanntem wissenschaftlichen Walfang verfügt hatte, legte Tokio der Internationalen Walfangkommission (IWC) erst wenige Tage vor dem Auslaufen der Flotte einen letzten abgespeckten Walfangplan vor. Dieser sieht die Tötung von 333 Zwergwalen vor - zwei Drittel weniger als von Japan ursprünglich geplant.

Dies hält Tokio nun für wissenschaftlich angemessen, weitere Änderungen seien nicht nötig. Dabei hatte ein IWC-Gremium zuvor keinen Konsens zu Japans neuen Plänen in der Antarktis erzielt.

"Die japanische Regierung ignoriert somit die Stimme der Wissenschaft und widersetzt sich der IWC, die noch nicht endgültig entschieden hat, wie das Urteil des Internationalen Gerichtshofes umgesetzt werden soll", kritisierte die Walschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC). Der Gerichtshof hatte sein Urteil damit begründet, dass Japans Forschungsprogramm keinem wissenschaftlichen Zweck gedient habe. Dies zwang Japan, die Jagd für 2014 einzustellen. Daraufhin überarbeitete Tokio seine Pläne.

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01.12.2015, 08:30 Uhr
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