Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stuttgart

JU-Landeschef hofft auf Einigung von Merkel und Seehofer

Der baden-württembergische Chef der Jungen Union, Philipp Bürkle, hofft auf eine Einigung zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) im Asylstreit.

02.07.2018

Von dpa/lsw

Philipp Bürkle, Mitglied bei der Jungen Union lächelt in die Kamera. Foto: Sina Schuldt/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. «Ich wünsche mir, dass wir in der Sachfrage einen Kompromiss finden», sagte der 27-Jährige am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Dazu brauche es ein verbales Abrüsten von Seehofer und ein Zugehen von Merkel auf die CSU. Er erwarte, dass die Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU im Bundestag weiterbestehe.

Seehofer hatte in der Nacht zum Montag den Rücktritt von seinen Ämtern als Bundesinnenminister und CSU-Parteichef angeboten, den er in den nächsten drei Tagen vollziehen will - falls mit der CDU im Asylstreit keine gemeinsame Lösung gefunden wird. Zunächst soll es deshalb am Montagnachmittag noch ein weiteres Gespräch der beiden Parteispitzen geben. Seehofer will im Alleingang Asylbewerber an der deutschen Grenze zurückweisen, wenn sie bereits in einem anderen EU-Land registriert sind. Kanzlerin Merkel will eine europäische Lösung und verweist auf die Ergebnisse des jüngsten EU-Gipfels.

Bürkle sagte, in der Sache stehe die Junge Union zu der von Seehofer verfolgten Zurückweisung von Asylsuchenden an der Grenze. Er wolle aber, dass weder Kanzlerin Merkel noch Bundesinnenminister Seehofer zurücktreten. Entscheidend sei, dass sich in der Sache etwas bewege. Dazu gingen die Ergebnisse des EU-Gipfels in die richtige Richtung.

Zum Artikel

Erstellt:
2. Juli 2018, 15:22 Uhr
Aktualisiert:
2. Juli 2018, 14:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. Juli 2018, 14:20 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+