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Bad Saulgau

JU-Chef Löbel löst mit Äußerungen Empörung aus

Nikolas Löbel, wiedergewählter JU-Chef im Land, hat Winfried Kretschmann "altersschwach" genannt. Zudem forderte er einen Aufnahmestopp.

12.10.2015
  • DPA

Bad Saulgau Mit scharfen Worten und Forderungen hat der Chef der Jungen Union (JU) im Südwesten, Nikolas Löbel, Kritik auf sich gezogen. So betitelte der auf dem Landestag des CDU-Nachwuchses in Bad Saulgau (Kreis Sigmaringen) mit 84 Prozent wiedergewählte Löbel Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) als "altersschwach". Jeder wisse, "der schafft keine fünf Jahre mehr". Früher habe sich ein Ministerpräsident durch Ideenreichtum, Tatkraft und Dynamik ausgezeichnet. "Da sprach ein Ministerpräsident schneller, als ein TGV fahren kann." Kretschmann hingegen spreche "langsamer als der ICE zwischen Stuttgart und Ulm auf der Geislinger Steige".

Politiker von Grünen und SPD reagierten empört. CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf müsse Löbel in die Schranken weisen, sagte Europaminister Peter Friedrich (SPD). "Offensichtlich ist die Verzweiflung so groß, dass man jede Scham verliert." Lena Schwelling, Chefin der Grünen Jugend, sprach von einem "Angriff unter der Gürtellinie".

Zuvor schon hatte Löbel mit Aussagen zur Flüchtlingspolitik Kritik auch in den eigenen Reihen hervorgerufen. "Wir haben unsere Kapazitätsgrenze schon längst überschritten", sagte er. Deutschland könne nicht weiter grenzenlos Menschen aufnehmen. Volker Kauder, Unionsfraktionsvorsitzender im Bundestag, sowie CDU-Landeschef und Bundesvize Thomas Strobl machten dagegen deutlich, dass sie von Forderungen nach einem Aufnahmestopp wenig halten. "Wer ein Bleiberecht hat, dem geben wir eine Perspektive", sagte Kauder. Menschen ohne Bleiberecht müssten aber schnellstmöglichst dieses Land auch wieder verlassen.

JU-Chef Löbel löst mit Äußerungen Empörung aus
JU-Landeschef Nikolas Löbel wird für seine Aussagen kritisiert. Foto: dpa

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12.10.2015, 12:00 Uhr
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