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Jerusalem

Israel reagiert auf neuen Gewaltausbruch

Eine neue Anschlagsserie sorgt für Unruhe in Israel. Die Armee tötet mehrere palästinensische Attentäter, die Sicherheitsvorkehrungen werden verschärft.

10.03.2016
  • KNA

Jerusalem. In Israel reißt die Anschlagsserie nicht ab. Gestern wurde ein Bus im Jerusalemer Ramot-Viertel beschossen. Auch an anderen Stellen der Stadt waren Schüsse zu hören; Hubschrauber kreisten über der Altstadt.

Nach einer Reihe von Attentaten am Dienstag hatte die Regierung bereits eine Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen angekündigt. Bei Anschlägen in Jerusalem, Petah Tikwa und Jaffa waren ein US-Amerikaner sowie mehrere palästinensische Attentäter ums Leben gekommen; weitere 14 Menschen wurden teils schwer verletzt.

Unter anderem sollen nun Lücken in der israelischen Sperranlage bei Jerusalem und zum südlichen Westjordanland geschlossen sowie die Polizeipräsenz im gesamten Land erhöht werden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Verteidigungsminister Mosche Yaalon, der Minister für Innere Sicherheit, Gilad Erdan, sowie Vertreter von Polizei, Armee und dem Inlandsgeheimdienst Schin Bet einigten sich zudem auf eine strengere Strafverfolgung für Personen, die Palästinenser ohne gültige Genehmigung befördern oder unterbringen. Familienmitgliedern von palästinensischen Attentätern sollen Arbeitserlaubnisse für Israel verweigert werden. Mehrere palästinensische Orte im Westjordanland wurden von der israelischen Armee abgeriegelt.

Nach Polizeiangaben wurde am Dienstagvormittag eine Palästinenserin bei einem versuchten Messerangriff in der Jerusalemer Altstadt erschossen. Am Nachmittag eröffnete ein Palästinenser am Herodestor zur Jerusalemer Altstadt das Feuer auf israelische Sicherheitskräfte und verletzte zwei Polizisten, einen von ihnen schwer, bevor er selbst getötet wurde. In Petah Tikwa östlich von Tel Aviv verletzte ein Palästinenser einen Mann bei einem Messerangriff. Er wurde wenig später von Polizisten erschossen. Ein weiterer palästinensischer Angreifer tötete bei einer Messerattacke im Hafen von Jaffa einen US-amerikanischen Studenten und verletzte weitere Personen. Auch dieser Attentäter wurde von israelischen Sicherheitskräfte erschossen.

Die Polizei konnte laut Medien keinen Zusammenhang zwischen den Zwischenfällen herstellen. Es sei aber durchaus möglich, dass der Israelbesuch von US-Vizepräsident Joe Biden am Dienstag Auslöser für die Gewalttaten gewesen sei.

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10.03.2016, 08:30 Uhr
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