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Keine kleinen Monster

Iran und Malaysia verbieten „Pokémon Go“

In mehreren Ländern dürfen die Menschen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt das Handyspiel „Pokémon Go“ spielen.

09.08.2016
  • DPA

Teheran. Im Iran und Malaysia wurde das Spiel mit den kleinen Monstern verboten. In Thailand riet die Regierung davon ab, es zu spielen.

Die Sicherheitsbehörden des Iran und die Abteilung für Internet-Kriminalität im Iran seien einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass „Pokémon Go“ ein gefährliches Spiel sei und daher verboten werden müsse, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Zugang zur App wurde blockiert.

Malaysias oberste islamische Autoritäten haben den Muslimen des Landes das weltweit beliebte Handyspiel „Pokémon Go“ aus anderen Gründen verboten. Die Bevölkerung solle davor bewahrt werden, von dem Spiel verdorben zu werden, heißt es in einem Beschluss des Muftis der malaysischen Bundesterritorien. Das Spiel könne die Privatsphäre gefährden und zu Sucht sowie emotionalen Störungen führen.

Die Militärregierung in Thailand forderte dazu auf, in der Nähe von Wahllokalen auf „Pokémon Go“ zu verzichten. Das Spiel war in Thailand am Samstag auf den Markt gekommen, einen Tag vor dem Referendum über eine neue Verfassung.

Mit dem Smartphone-Spiel „Pokémon Go“ von Nintendo suchen Spieler in der realen Welt die kleinen virtuellen Monster-Figuren. Sie können sie fangen, trainieren und gegeneinander kämpfen lassen.

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09.08.2016, 06:00 Uhr
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