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Zum Au-Brunnen

Interessante Aussage

Stuttgarter Ingenieure haben nach Tübingen im Jahr 2035 geschaut und berechnet, ob dann das Wasser aus heimischen Brunnen auch im Katastrophenfall noch reicht. Das Ergebnis: Ja. Und zwar auch ohne das Wasser aus dem Au-Brunnen (13. Oktober).

25.10.2017
  • Barbara Lupp, Tübingen, BUND-Regionalgeschäftsführerin

Ein Ingenieurbüro hat im Auftrag der SWT (und damit der Stadtspitze) berechnet, wie der Wasserbedarf und das Wasseraufkommen 2035 sein wird und ob man auf das Wasserschutzgebiet AuBrunnen verzichten kann. Ergebnis: Auch ohne „Au“ sei die Wasserversorgung gesichert. Ergänzt um die Anmerkung: „Allerdings kann der Au-Brunnen ... die praktische Versorgungssicherheit in Extremsituationen verbessern.“ Das Gutachten fordert, die dann verbleibenden Brunnen besonders zu schützen. Die Frage ist, ob man die Wasserschutzgebiete, die durch den Grundwasserkörper des Neckartals verbunden sind, welcher durch geplante Baugebiete (wie etwa die „Kiesäcker“) und steigenden Verkehr (wie auf der B 28 neu) beeinträchtigt wird, isoliert betrachten darf. Allerdings trifft die Studie eine interessante Aussage: „Am Au-Brunnen ist im Gegensatz zu den Brunnen im Unteren Neckartal und im Gehrnfeld nicht von einem unmittelbaren Beiziehen von Neckaruferfiltrat auszugehen. Aber auch der AuBrunnen dürfte Anteile von Neckarinfiltrat aufweisen; allerdings mit längerer Verweilzeit im Grundwasserleiter“. Außerdem: Nimmt die Hamburger Klimastudie auf regionale Gegebenheiten wie die extreme Winter- und Frühjahrstrockenheit 2016/2017 Rücksicht, die unter anderem zum Versiegen des Landgrabens (beim Wasserschutzgebiet Gehrnsfeld) führte? Zuletzt: Ein Wohnblock mit mindestens 30 Menschen grenzt direkt östlich an die „Au“ an. Diese profitieren unmittelbar von der kühlenden Wirkung des Waldes im an Hitzetagen oftmals unerträglich heißen Gewerbegebiet. Umsiedeln?!

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25.10.2017, 16:11 Uhr
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