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Konjunktur-Report

Inland immer gewichtiger

Die Bewältigung des Flüchtlingsstroms in Deutschland ist eine große gesellschaftlich-politische Herausforderung. Hieraus wird sich aber auch ein nicht zu unterschätzendes Konjunkturprogramm entwickeln.

10.10.2015
  • NIKO FRANK

Im kommenden Jahr wird es seine Dynamik voll entfalten. Zusätzliche Wachstumsimpulse sind aber bereits jetzt nicht mehr zu übersehen - etwa durch den anhaltenden Nachfrageschub bei Lebensmitteln oder den Boom bei den Herstellern von Wohncontainern.

Aufs Ganze gesehen gewinnt damit die Binnenkonjunktur noch mehr an Gewicht und wird ihre Rolle als wichtigste Wachstumsstütze weiter ausbauen. Es sind insbesondere die privaten Verbraucher, die für wirtschaftlichen Schub sorgen. Dreierlei ist dafür verantwortlich: Ordentliche Tarifabschlüsse, eine Mini-Inflation sowie eine steigende Beschäftigung sorgen für ein anhaltendes Wachstum der Kaufkraft. So legten im ersten Halbjahr die um die Inflation bereinigten Löhne um 2,7 Prozent zu. Tendenz weiter steigend angesichts stabiler Preise bei einer Teuerungsrate von 0 Prozent im September.

Dahinter verbirgt sich insbesondere der Verfall der Rohölpreise. Seit ihrem diesjährigen Höchststand im Mai gaben sie um gut 20 Prozent nach und sind derzeit mit 53 Dollar je Barrel (159 Liter) nur noch etwa halb so hoch wie vor Jahresfrist. Bei den Verbrauchern kommt dieser Preisverfall allerdings etwas abgedämpft an wegen der schwächeren Notierungen des Euro gegenüber dem US-Dollar.

Ob die heimischen Exporteure mit diesem wechselkursbedingten Wettbewerbsvorteil unverändert besonders stark punkten können, muss sich erst noch zeigen. Denn die Kehrseite bescheidener Ölnotierungen, wie auch der auf breiter Front sinkenden Rohstoffpreise lautet: Sie signalisieren eine schwächere Weltkonjunktur.

Die jüngsten Auftragszahlen nicht nur für den Südwesten raten deshalb zur Vorsicht. Während die Auslandsaufträge bis Ende August um 10,5 Prozent und im Nicht-Euroraum um 9,3 Prozent zulegten, sackten die Bestellungen aus dem übrigen Ausland allein im August um 10,2 Prozent ab. Unterm Strich bleibt zumindest die Südwest-Industrie unverändert auf Wachstumskurs bei einem Orderplus von 7,5 Prozent in den ersten acht Monaten des Jahres.

Inland immer gewichtiger

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10.10.2015, 12:00 Uhr
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