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Unser Ort des Tages

In himmlischer Höhe auf dem Marienkirchturm

Da wollte es sich jemand bequem machen und den beschwerlichen Weg hoch zur Marienkirchenturmspitze vermeiden?

16.08.2019

Von ust

Immerhin sind es 224 Stufen, die man bis oben bewältigen muss. Vielleicht ist ein Turmbläser müde geworden oder nicht mehr so gut zu Fuß, dass er sich per Kran an Markttagen zum frühmorgendlichen Arbeitsplatz hochliften lässt? In knapp 70 Meter Höhe muss man allerdings schwindelfrei sein, wenn man in einem solchen kleinen Förderkorb zwischen Himmel und Erde hängt. Pfarrerin Sabine Großhennig gibt auf Nachfrage Auskunft, dass es sich ganz offiziell um eine „Befahrung mit einem Steiger“ handelt. Steiger ist das kranartige Fahrzeug, dass in diesem Fall eingesetzt ist. Im angehängten Korb steht kein Turmbläser, sondern ein Steinmetz, der die Fassade der Marienkirche auf Risse und ausbesserungswürdige Stellen untersucht. Das wird routinemäßig jedes Jahr gemacht, „immer in den Sommerferien“, so Großhennig. In den nächsten Jahren ist eine größere Sanierung des Turmes und der Orgel fällig. Noch kann der Engel auf der Spitze aber ohne baulichen Belästigungen die Aussicht genießen.

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Erstellt:
16. August 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
16. August 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. August 2019, 01:00 Uhr

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