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Remplin/Hechingen

In Remplin geborener Herzog zu Mecklenburg gestorben

Das letzte in Mecklenburg geborene Mitglied der früheren Mecklenburger Herzogsfamilie, Carl Gregor Herzog zu Mecklenburg, ist gestorben.

24.07.2018

Von dpa/mv

Remplin/Hechingen. Der 85-jährige Kunst- und Musikwissenschaftler starb am Montag im baden-württembergischen Hechingen, wie der Vorsitzende des Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz, Rajko Lippert, am Dienstag bestätigte. Bei dem Titel Herzog zu Mecklenburg handelt es sich jedoch nur noch um einen Namenszusatz.

Carl Gregor war 1933 auf Schloss Remplin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) zur Welt gekommen. In den Kriegs- und Nachkriegsjahren verschlug es die Familie über Berlin in den Südwesten. Nach Studium und Promotion arbeitete Carl Gregor für das Landesdenkmalpflegeamt in Tübingen und später, bis zu seinem Ruhestand 1992, als Leiter des Diözesanmuseums in Rottenburg am Neckar. Er publizierte zahlreiche musik- und kunstwissenschaftliche Bücher, etwa zu Stilformen des Jazz oder zur Darstellung der Jagd in der Malerei.

Seine Verbindung zu Mecklenburg sei wegen seines gesundheitlichen Zustandes schon seit mehreren Jahren abgerissen gewesen, sagte Lippert. Ob Carl Gregor in einem Grab der Familie in Mirow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) oder in Baden-Württemberg beigesetzt werde, sei noch unklar.

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Erstellt:
24. Juli 2018, 16:37 Uhr
Aktualisiert:
24. Juli 2018, 16:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. Juli 2018, 16:30 Uhr

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