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Impulse aus Bremen
Zur Person: Claudia Bogedan

Impulse aus Bremen

Claudia Bogedan sitzt ab Januar der Kultusministerkonferenz vor. Die steht vor großen Aufgaben - nicht nur, aber vor allem im Bereich Integration.

30.12.2015
  • WERNER HERPELL, DPA

Claudia Bogedan geht selbstbewusst in ihre Anfang Januar beginnende Amtszeit als oberste Bildungspolitikerin der Bundesländer. In Bremen habe schon die Hälfte der einzuschulenden Kinder einen Migrationshintergrund, sagt die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK). Der Stadtstaat könne vielen Flächenländern Tipps geben, wie man mit dem Andrang hunderttausender Flüchtlingskinder ins Bildungssystem umgehen sollte.

Diese Furchtlosigkeit wird die zierliche, energische Sozialdemokratin für ihre Präsidentschaft brauchen. 2016 wird für die KMK eine Bewährungsprobe. Funktioniert der Bildungsföderalismus noch angesichts der Herausforderungen der Flüchtlingskrise? Schaffen es die Länder, die Beschulung der vielen jungen Menschen aus Syrien, Irak oder Eritrea zu stemmen? Und verlieren die Minister darüber dennoch nicht andere Projekte aus dem Blick, etwa Begabtenförderung, Lehrerausbildung oder Pisa-Tests?

Die im Juli als Bremer Senatorin für Kinder und Bildung gestartete Bogedan traut sich zu, neben dem Mega-Thema Zuwanderung mindestens einen weiteren Akzent zu setzen: die Digitalisierung an den Schulen. Auch hier könne Bremen ein Beispiel geben, sagt die 40-Jährige. Tatsächlich zeigte kürzlich eine Vergleichsstudie, dass Bremen neben Hamburg bei der digitalen Bildung Vorreiter ist. Dort haben Lehrer die größte Offenheit für Unterricht mit digitalen Lernmaterialien, kommen am besten mit der "Generation Smartphone" klar.

Die promovierte Sozialwissenschaftlerin Bogedan will auch andere Länder für Bremer Ideen begeistern. Bogedan, verheiratet mit einem Deutsch-Spanier und Mutter eines Sohnes, steht hinter dem Credo ihrer KMK-Amtsvorgängerin Brunhild Kurth (CDU) aus Sachsen: von anderen lernen, Ideen und Konzepte austauschen. Den jüngsten Vorstoß ihrer SPD für ein Ende des Kooperationsverbotes in der Bildungspolitik sieht sie skeptisch: Um etwa die Beschulung der Flüchtlingskinder zu schaffen, könne der Bund den Ländern jetzt schon finanziell helfen, ohne gleich mit einer Grundgesetzänderung den Bildungsföderalismus anzutasten.

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30.12.2015, 08:30 Uhr
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