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Wiesbaden/Stuttgart

Immer mehr Brauereien in Baden-Württemberg

Die Deutschen trinken immer weniger Bier, doch die Zahl der Brauereien steigt.

25.03.2017

Von dpa/lsw

Zwei Männer trinken Bier. Foto: Christoph Schmidt/Archiv dpa/lsw

Wiesbaden/Stuttgart. Im vergangenen Jahr kamen unterm Strich 16 Brauereien hinzu, insgesamt gibt es bundesweit nun 1408 Braustätten, so viele wie nie seit der Wiedervereinigung. Davon sind 195 (2015: 191, 2014: 190) in Baden-Württemberg. Das Land belegt nach Bayern - das zwei Häuser verlor und mit 624 Brauereien das vielfältigste deutsche Bierland ist - den zweiten Platz.

Mit acht Gründungen entstand 2016 die Hälfte der neuen Brauereien in Hamburg und Schleswig-Holstein, die das Statistische Bundesamt gemeinsam erfasst. In Nordrhein-Westfalen kamen sechs Sudhäuser hinzu. Rückgänge gab es in Hessen und Rheinland-Pfalz mit dem Saarland.

Bis 2020 könne die Marke von 1500 Brauereien in Deutschland überschritten werden, teilte der Deutsche Brauer-Bund in Berlin der Deutschen Presse-Agentur mit. Hintergrund ist der Trend zu kleineren Spezialitätenbrauereien, die unter anderem aromatisiertes Craft Beer anbieten.

Die Deutschen tranken mit 79,0 Millionen Hektolitern (Baden-Württemberg: 4,8) im vergangenen Jahr so wenig Bier wie nie. Die stabile Gesamtproduktion von 95,8 Millionen Hektolitern (Baden-Württemberg 6,8) einschließlich alkoholfreier Sorten sicherte für die Brauer vor allem der wachsende Export. Deutschland ist weltweit der viertgrößte Bierproduzent - nach China, den USA und Brasilien.

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Erstellt:
25. März 2017, 10:20 Uhr
Aktualisiert:
25. März 2017, 09:42 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. März 2017, 09:42 Uhr

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