Stuttgart

Im Schlossgarten herrscht "Narrenfreiheit"

Stuttgart. Gegen die Zustände im Schlossgarten wettert die "IG Bürger für Baden-Württemberg".

23.09.2011

Von SWP

Sebastian Heinel, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft, fordert die Wiederherstellung der Verhältnismäßigkeiten. Er meint damit die ungenehmigte Zeltstadt, die Stuttgart-21-Gegner dort im vorigen Jahr aufgestellt haben.

Der Schlossgarten sei spätestens seit den Ereignissen des 30. September 2010 ein Politikum, schreibt Heinel. Vor der längst überfälligen Räumung der Zeltstadt, drücke sich auch die neue Landesregierung erfolgreich.

Und die Taktik scheine aufzugehen, so Heinel: Wenn das betreffende Grundstück an die Bahn überschrieben wird und sich somit die Eigentumsverhältnisse ändern, muss die Bahn die Zeltstadt der Parkschützer räumen lassen - und bekommt so den schwarzen Peter zugeschoben.

Aktuell dulde die Polizei im Auftrag der Landesregierung auf ihrem Grundstück Offizialdelikte im großen Stil, behauptet der IG-Sprecher. In Stuttgart werde derzeit mit zweierlei Maß gemessen.

"Im Schloßgarten Stuttgart herrscht Narrenfreiheit - die Polizei selbst spricht von einem geduldeten rechtsfreien Raum", sagt Heinel. Den Bürgern stoße die Situation im Schlossgarten zunehmend bitter auf. Die IG Bürger, Befürworterorganisation für Stuttgart 21, beklagt deshalb erneut den Zustand. Der Parkbesetzung müsse endlich ein Ende bereitet werden. pm.

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Erstellt:
23. September 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
23. September 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. September 2011, 12:00 Uhr

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