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Der Wald als steinerne Bühne

Im Natursteinpark Rongen gibt es am Samstag ein großes Kulturspektakel

Mehr als dreißig Künstler treten auf, wenn es am Samstag, 10. Oktober, „stein.wald.kunst.“ heißt. Im Natursteinpark Rongen werden den ganzen Nachmittag über Installationen und Bilder zu sehen sein, und auch die Ohren bekommen zu tun: Aus fast jedem Steinhaufen klingt Musik.

06.10.2015
  • Ulla Steuernagel

Tübingen. Das Tanztheater Treibhaus hatte die Magie des Ortes schon vor zehn Jahren erkannt. Seine Impresaria Elke Pfeiffer mochte also nicht nur stille Tränen über das Schicksal des Natursteinparks Rongen weinen, der dort nicht sein darf, wo er wie angegossen hinpasst. Sollte er von seinem angestammten Platz verschwinden müssen, dann wenigstens nicht sang-und klanglos.

Mindestens für einen Tag erobert sich die Kultur diesen lauschigen und zugleich geschäftigen Platz im Wald. Das Programm verspricht dabei allerlei Merkwürdigkeiten: Da wird Regina Greis italienische Belcanto-Arien in einer Garage singen, Ki Bong wollen mit ihren koreanischen Trommeln ein Erdbeben auslösen, Eva Maria Schewe wird in einer Eiche Himmelstänze aufführen, dazu spielt Camu C. Strempel auf der Sitar. Das Figurentheater Tübingen wartet mit Karin Ersching auf den „Besuch der alten Dame“, Schauspielerin Renate Winkler trägt aus Marlen Haushofers Stück „Die Wand“ vor und wird dabei von Friedemann Dähn auf dem Cello begleitet.

Jürgen Wertheimer wird sich mit der Urzeit befassen und aus seinem mit Nicholas Conard verfassten Buch „Die Venus aus dem Eis“ vorlesen. Klangimprovisationen lässt der Tübinger Gitarrist Thomas Maos am Bagger hören. Ein Gespinst im Wald ist von Ursula Buchegger zu sehen, Maria Waltner stellt ihre Kleisterfiguren zwischen Hinkelsteine. Serge le Goff und Jan Groeneveld sind mit Lichtkunst dabei, Jo Winter wird Holzobjekte vorführen, Peter Bühl seine Schmiede im Wald für Besucher öffnen, Sepp Buchegger ist als Wanderzeichner unterwegs und Alraune Siebert liefert mit ihrer Installation das Motto des Nachmittags: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Diese Hoffnung haben nämlich auch die Veranstalter und die Mitwirkenden noch nicht aufgegeben. Ihr Wunsch: Der Natursteinpark soll an Ort und Stelle erhalten bleiben.

Info: Das Kulturspektakel „stein.wald.kunst.“ lädt am Samstag, 10. Oktober, von 14 bis 19.30 Uhr in den Natursteinpark Rongen (hinterm Bergfriedhof) ein. Der Eintritt zum Spektakel ist kostenlos. Es gibt außerdem Speisen und Getränke. Besuchern wird empfohlen, Sitzkissen und Taschenlampen mitzubringen. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung um eine Woche verschoben. Bei leichtem Regen wird das Programm in abgespeckter Form gezeigt.

Im Natursteinpark Rongen gibt es am Samstag ein großes Kulturspektakel
Das Tanztheater Treibhaus (im Bild: Evelin Sauer) lässt ins „Steinleben“ blicken.Bild: Jahraus

Die mitwirkenden bildenden und darstellenden Künstler, Fotografen, Tänzer/innen, Musiker und Autoren sind: Tanztheater Treibhaus, Jürgen Wertheimer, Alraune Siebert, Theo Grieger, Thomas Maos, Dieter koller und Peter Hug, die Steinis, Serge le Goff, das Camping-Orchester, Ki Bong-Trommelgruppe, Jan Groeneveld, Sepp Buchegger, Friedemann Dähn und Renate Winkler, Bernhard Mohl, Firma Steinkreis, Björn Voigt, Allhaidis Hartmann, Maria Waltner, Regina Greis, Reinhold Wolf und Evelyn Ellwart, Eva Maria Schewe und Camu C. Strempel, Renate Scherg, Ulrich Bürck, Peter Bühl, Jo Winter, Figuren Theater Tübingen, Ursula Buchegger, Henriette Lempp und Peter Doeller. Die Technik macht Ralf Wenzel. Die künstlerische und organisatorische Leitung haben Elke Pfeiffer und Alf Steinhuber.

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06.10.2015, 12:00 Uhr
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