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Hahnel protestiert gegen Drogenpolitik

Im Hungerstreik

Seit 6. Juli ist der Friedensaktivist und Marihuana-Raucher Jürgen Hahnel in der JVA Rottenburg im „drogenpolitischen Hungerstreik“.

22.07.2009

<strong>Rottenburg.</strong> Der 47-Jährige, der im Oktober 2007 vom Tübinger Amtsgericht wegen „Betäubungsmittel-Besitzes in nicht geringer Menge“ zu einer 15-monatigen Haftstrafe verurteilt wurde (vom Landgericht im Dezember 2007 in zweiter Instanz bestätigt), sollte am 16. Juni die Haft antreten. Er tauchte jedoch ab und wurde erst am 6. Juli von der Polizei der JVA zugeführt.

Vorher hatte Hahnel eine „Hungerstreikerklärung“ vorbereitet, die dem SCHWÄBISCHEN TAGBLATT vorliegt. Darin erklärt er, dass er aus Protest „gegen die menschenverachtenden, von PolitikerInnen zu verantwortenden ,Betäubungsmittelgesetze‘“ so lange keine Nahrung zu sich nehmen werde, „bis ich entweder aus Haftunfähigkeitsgründen oder durch ein so genanntes ,Gnadengesuch‘ . . . entlassen werde“. Haftanstaltsleiter Wolfgang Williard bestätigte, dass sich Hahnel im Hungerstreik befindet.

Jürgen Hahnel ist für seine Unnachgiebigkeit berühmt. Im März 2003 ging sein Bild bundesweit durch die Medien, weil er sich als so genanntes „menschliches Schutzschild“ im Irak amerikanischen Bombenangriffen widersetzte. Hahnel gehört zu den Gründungsmitgliedern der Tübinger Wagenburg und lebt von Gelegenheitsarbeiten.

Zur Verurteilung wegen Drogenbesitzes kam es wegen eines Streits mit seinen Mitbewohnern. Die wollten den schwierigen Nachbarn, der sich angeblich „nicht an die Regeln hält“, mit allerlei Methoden loswerden. Als sie unrechtmäßig Jürgen Hahnels Bauwagen in seiner Abwesenheit vom Platz entfernen wollten, griff die Polizei ein. Dabei wurde eine Tasche mit 1189 Gramm Marihuana sichergestellt, von dem Hahnel behauptete, der Stoff sei ihm untergeschoben worden. Das Gericht schenkte dieser Argumentation jedoch keinen Glauben.

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Im Hungerstreik

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22.07.2009, 12:00 Uhr
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