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Gastro-Tipp · Den Bären gibt es auch in Stuttgart

Idee aus Tübingen: Schwäbische Tapas und regionale Weine

Das neue Gasthaus Bären erlebt gleich bei der Eröffnung einen Ansturm.

15.02.2018

Von Rainer Lang

Im Bären gibt es schwäbische Tapas. Foto: Ferdinando Iannone

Stuttgart. Schon wenige Minuten nach der Eröffnung waren alle Plätze besetzt. Vor allem das junge Stuttgarter Publikum hat mit dem Gasthaus Bären in der Paulinenstraße 45 einen neuen Anlaufpunkt gefunden. Aus dem früheren Club „Zwölfzehn“ ist erneut eine angesagte Location geworden. Das eher rustikale Kneipenkonzept wurde bereits in Tübingen erfolgreich erprobt. In einem außergewöhnlichen Ambiente werden schwäbische Tapas, regionale Weine, Bier und Cocktails serviert.

Das Lokal wurde aufwändig kernsaniert und einer Fasswerkstatt nachempfunden. Nicht nur das historische Foto über der Bar, sondern auch die komplette Ausstattung deutet darauf hin. Am auffälligsten sind die vier aus der Wand ragenden Holzfässer. Dabei wirkt der urig-rustikale Stil überhaupt nicht aufgesetzt. Unterstrichen wird der Eindruck durch die Natursteinoptik an den Wänden. Auffallend ist auch der mit Glas verkleidete Vorratsraum, in dem Schinken und Würste hängen, und ein Küchenschrank mit einem Sammelsurium alter Teller, worauf das Essen serviert wird.

Das kulinarische Angebot kommt offenbar gut an. In kleinen Portionen können sich die Gäste mehrere Gerichte zusammenstellen. Gastgeber Dario Orec ist überzeugt, dass im Bären das gesellige Miteinander gepflegt wird. „Am liebsten ist es uns, wenn die Menschen an den Tischen miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam essen und am Ende auch die Rechnung teilen“, sagt der 29-jährige Stuttgarter.

Die Speisekarte erinnert an ein altes Schulheft, darin ist in schöner Schreibschrift das Angebot zu lesen. Es gibt Bodenständiges wie Putenschnitzel, Linsen mit Spätzle und Saitenwürstchen, Kässpätzle, Hackbällchen, Bratkartoffeln oder Maultaschen in kleinen Portionen. Die Tapas kosten zwischen drei und sechs Euro.

Für Orec schließt dieses kulinarische Angebot eine Lücke in Stuttgart. Durch den großen Ansturm bei der Eröffnung am Samstagabend sieht er sich bestätigt. Die Cocktails mussten im Akkord gemixt werden.

Im Bären werden sowohl ein Mittagstisch als auch Kaffee und Kuchen angeboten. „Wir wollen für jeden etwas bieten“, sagt Orec. Für ihn und die beiden Mitinhaber, Bekir Uyan und Sedat Terzi, die sich im Hintergrund halten, war die Eröffnung ein perfekter Start. Den Betreibern hatte das Lokal in Tübingen so gut gefallen, dass sie mit den Besitzern einen Franchise-Vertrag abgeschlossen haben.

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Erstellt:
15. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
15. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Februar 2018, 06:00 Uhr

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