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Kriminalität

„Ich bin ein König geworden“

Der einst mächtigste Mafia-Boss Italiens, Totò Riina, stirbt mit 87 Jahren. Für 150 Morde hat er 24 Jahre lang in Haft gesessen.

18.11.2017
  • BETTINA GABBE

Parma/Palermo. Als er vor 24 Jahren gefasst wurde, staunte die Öffentlichkeit, wie unscheinbar das Gesicht des Bösen war, als das Totò Riina, lange der oberste Mafia-Boss Siziliens, galt. Nach 24 Jahren Haft ist Riina im Krankentrakt des Gefängnisses von Parma im Alter von 87 Jahren gestorben. Er hatte an Nierenkrebs und Herzproblemen gelitten. Die Richter hatten seine Entlassung abgelehnt. Begründung: Es gebe Hinweise darauf, dass er auch im Gefängnis die Cosa Nostra steuere. Er empfand sich als König.

In den 70er und 80er Jahren hatte der Mann aus dem sizilianischen Bergdorf Corleone die Mafia mit eiserner Faust geführt. Für 150 Morde wurde er während großen Mafia-Prozesse von Palermo 26 Mal zu lebenslanger Haft verurteilt. Zahlreiche Fragen nach tausenden Morden und nach Absprachen zwischen Staatsvertretern und organisiertem Verbrechen blieben unbeantwortet.

„Ich bin eine immense Sache geworden, ich bin ein König geworden“, prahlte der Boss, auf dessen Geheiß hin die Mafia auch dem Staat den Krieg erklärte. „Man müsste sie alle umbringen“, sagte er in seinem letzten abgehörten Gespräch über „diese Diktatur von Richtern und Staatsanwälten“, die der Mafia den Krieg erklärt hatten.

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18.11.2017, 06:00 Uhr
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