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Literatur

Ich bin ein Star – Lest mein Buch!

Bekannte Schauspieler, Sportler und Musiker gehen einem neuen Nebenjob nach: Sie schlagen Bücher vor.

13.09.2018

Von DPA

Neuer Nebenjob Buchpromotion: Sarah Jessica Parker. Foto: Emilio Naranjo/EFE/dpa

New York. Sarah Jessica Parker nimmt das Buch überall mit hin. Via Instagram zeigt sich die US-Schauspielerin damit lesend auf dem Boden ihres Wohnzimmers, auf den Treppenstufen ihres Hauses, auf der Straße in New York, die rechte Hand mit dem Buch hochgestreckt, um ein Taxi anzuhalten. „A Place for Us“ von Fatima Farheen Mirza sei ein „wunderschöner Debütroman“ und ihr „Begleiter zwischen Meetings, am Set, in Taxis, in der U-Bahn und in der Mittagspause“, schreibt Parker.

Schon häufiger hat die frühere „Sex and the City“-Darstellerin ihren rund 4,7 Millionen Fans bei Instagram von ihren Lieblingsbüchern erzählt. Diesmal hat sie ein besonderes Interesse an der Vermarktung des Buches, sie hat es nämlich selbst herausgegeben.

„A Place for Us“, die Geschichte eines muslimischen Paares aus Indien, das nach Kalifornien auswandert und dort eine Familie gründet, ist das erste Buch, das Parker für den zu Penguin Random House gehörenden Hogarth Verlag ausgewählt hat. Weitere Bücher sollen unter der Marke „SJP for Hogarth“ folgen. dtv will das Buch unter dem Titel „Worauf wir hoffen“ verlegen.

Parker ist nicht der einzige Star in den USA, der neuerdings im Nebenjob Bücher herausgibt. Der Rapper Stormzy sucht unter dem Namen Merky Books Bücher für Random House aus, die Schauspielerin Lena Dunham mit Lenny Books ebenfalls für Penguin Random House, bisher hauptsächlich Essay-Sammlungen.

Johnny Depp ist für HarperCollins tätig, die Talkmasterin Oprah Winfrey für Flatrion Books und der frühere Baseball-Star Derek Jeter für Simon & Schuster. Die Stars suchen – mit Hilfe von Verlagsexperten – Bücher aus, die sie mögen, die aber auch zu ihrem Image und ihren Fans passen, ob Belletristik oder Sachbuch.

Der „Star-Verlag“ sei zu einer eigenen Nischen-Branche geworden, von der sowohl die Verlage als auch die Stars profitieren, schreibt der „Guardian“: „Die Verlage suchen Stars und ihre lukrativen Fanmengen – und die Stars suchen nach einem weiteren Betätigungsfeld in ihrem Portfolio.“ dpa

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Erstellt:
13. September 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
13. September 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. September 2018, 06:00 Uhr

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