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Frankfurt/Main

IW Köln: Hoher Umsatzausfall durch Warnstreiks der IG Metall

Die neuartigen Tages-Warnstreiks der IG Metall aus der vergangenen Woche haben in den Betrieben hohe Umsatzeinbußen verursacht.

05.02.2018

Von dpa

Ein Transparent mit der Aufschrift «Wir streiken!». Foto: Marijan Murat dpa

Frankfurt/Main. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) schätzt die entsprechende Summe auf 771 bis 895 Millionen Euro, wie sein Tarifexperte Hagen Lesch am Montag berichtete.

Besonders hart seien Unternehmen in Bayern (183 bis 213 Mio Euro) und im möglichen Pilotbezirk Baden-Württemberg (255 bis 297 Mio Euro) getroffen worden. In Stuttgart wollten sich IG Metall und Arbeitgeber am Montag zur sechsten und möglicherweise finalen Verhandlungsrunde treffen.

Die Gewerkschaft habe eigenen Angaben zufolge an drei Tagen knapp 280 Betriebe mit zusammen knapp 500 000 Beschäftigten bestreikt, teilte Lesch mit. Das ergibt durchschnittlich knapp 1800 Streikende pro Betrieb. In Süddeutschland wurde vor allem in Großbetrieben der Fahrzeugindustrie zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, für die es für Gewerkschaftsmitglieder auch Streikgeld geben soll. In Nordrhein-Westfalen waren die ausgewählten Betriebe und damit auch die Umsatzeinbußen im Schnitt deutlich kleiner ausgefallen.

Die betroffenen Betriebe können versuchen, die ausgefallene Produktion nachzuholen. Dafür sind aber teure Überstunden notwendig, die zudem schwierig zu organisieren sein könnten, weil viele Betriebe und Beschäftigte bereits an ihren Belastungsgrenzen arbeiteten.

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Erstellt:
5. Februar 2018, 13:53 Uhr
Aktualisiert:
5. Februar 2018, 12:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. Februar 2018, 12:30 Uhr

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