Konstanz

IHK zur nahenden Grenzöffnung: „Licht am Ende des Tunnels“

Die bevorstehende vollständige Öffnung der Grenze Baden-Württembergs zur Schweiz sieht die Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee für die Händler als „das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels“.

14.06.2020

Von dpa/lsw

Ein Blick auf das Logo der Industrie und Handelskammer. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Konstanz. Ihr Hauptgeschäftsführer Claudius Marx teilte am Sonntag in Konstanz mit: „Wir freuen uns sehr auf und über diesen Moment.“ Kunden aus der Schweiz könnten nun wieder ungehindert im Südwesten einkaufen, einkehren und auch länger verweilen. Wegen der coronabedingten weitgehenden Schließung der deutschen Grenzen hatten Schweizer nicht mehr so einfach im Südwesten einkaufen können. Für die Händler in der Region bedeutete das enorme Verluste, denn die Eidgenossen tragen viel Geld dorthin.

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums hatte am Samstag angekündigt, dass die Kontrollen der deutschen Grenzen infolge der Corona-Pandemie um Mitternacht in der Nacht auf Montag enden sollen.

Kunden aus der Schweiz machen nach Marx' Angaben im Schnitt ein Drittel, in einzelnen Branchen bis zu zwei Drittel der Kundschaft aus. Etwa 1,5 Milliarden Euro fließen ihm zufolge jährlich in die Region. Wie hoch sich der Schaden sich am Ende der Corona-Pandemie aufsummierten wird und ob und wie viele Insolvenzen es bis dahin geben wird, sei momentan schwer absehbar.

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Erstellt:
14. Juni 2020, 12:20 Uhr
Aktualisiert:
14. Juni 2020, 12:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Juni 2020, 12:20 Uhr

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